Viel Wirbel um neue DRK-Bleibe

Das DRK muss sich bis Mittwochnachmittag entscheiden, in welche Räume sie einziehen will.

NEUENRADE ▪ Das DRK braucht eine neue Bleibe, das steht fest. Wo diese künftig sein wird, bleibt aber weiterhin unklar. Das wiederum führte am Montagabend im Hauptausschuss zu einer Auseinandersetzung zwischen der FWG-Fraktionsvorsitzenden Ruth Echterhage und Bürgermeister Klaus Peter Sasse.

Bisher waren DRK und Caritas in den Räumen oberhalb des Jugendzentrums beheimatet. Auf Grund der Nähe zur zukünftigen Gemeinschaftsschule müssen diese allerdings ausziehen, denn dort soll die Mensa der neuen Schule entstehen. „Klar, dass wir uns um eine Lösung bemühen“, erklärte Sasse. Die Caritas hat bereits eine neue Unterkunft. Sie zieht in die ehemaligen Polizeiräume in der Villa am Wall. Das DRK hingegen überlegt noch. Bis zur heutigen Ratssitzung muss jedoch eine Entscheidung fallen. Zuerst wurden dem DRK die Räume im Freibad angeboten. „Für die Herrichtung haben wir 60 000 Euro im Haushalt veranschlagt“, erklärte Sasse. Doch dann schien sich eine kostengünstigere Alternative aufzutun. Über „Hörensagen“ habe Sasse von einem Angebot seitens Ruth Echterhage gehört, die dem DRK Räume zur Verfügung stellen wolle. Jedoch gab es Kommunikationsschwierigkeiten. „Das DRK sah keine Veranlassung mit mir zu sprechen“, erklärte Echterhage. Worauf Sasse prompt erbost entgegnete: „Wenn Sie Räume haben, suchen Sie doch bitte den Kontakt. Ich bin bemüht um eine günstige Lösung. Ich lasse mir nicht vorwerfen, Gelder aus dem Fenster zu werfen.“

Mittlerweile ist eine dritte Lösung im Gespräch. Der Mieter der Wohnung über den Stadtwerken hat überraschend gekündigt, sodass diese Räume frei sind. „Ich weiß nicht, wo das Problem liegt und warum die Beiden nicht miteinander sprechen. Aber wir bemühen uns um eine Lösung. Letztendlich entscheidet allein das DRK“, so Sasse.

Lydia Machelett

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