Viel Geld für Schule und Kultur

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Der Leiter der städtischen Gemeinschaftsgrundschule Neuenrade, Awerd Riemenschneider, freut sich sichtlich über die Zuwendung der Frauen Union Neuenrade für seine Schule.

Neuenrade - 2000 Euro – diese stattliche Summe übergab am Donnerstag Irmhild Hartstein, in Begleitung mehrerer Mitglieder der Frauen Union, an den höchst erfreuten Awerd Riemenschneider. Der Leiter der Burgschule freute sich sichtlich über die 20 Hunderter, die ihm Hartstein auf den Tisch blätterte. Das Geld kommt natürlich den Schülern zugute, denn die 2000 Euro sind für ein Theaterprojekt der Schule.

 So werden die Grundschüler in den Genuss einer Aufführung der Kleinen Oper Bad Homburg kommen. Die wird Max und Moritz im Kaisergarten aufführen, die Musik dazu kommt live von dem Jugendorchester der Musikschule im Lennetal. Auch die Stadt Neuenrade ist als Veranstalter involviert. Awerd Riemenschneider freute sich sichtlich, dass den Grundschülern, von denen einige in den vier Jahren wohl nie in den Genuss einer derartigen Aufführung gekommen wären, ein solch schönes Stück zu sehen bekämen. Ein Kollege habe eine Aufführung der Truppe in Plettenberg gesehen und wärmstens empfohlen.

 Irmhild Hartstein sprach für die CDU Frauen Union und betonte, dass es im kulturellen Bereich immer an Geld fehle. Und es mache besonders viel Freude, Kinder schon frühzeitig Kultur nahezubringen. „Und dafür ackern wir“. Zwar gebe es auch Fördertöpfe, doch seien die bürokratischen Hürden sehr hoch, um hier an Geld zu kommen. Aber es gibt ja den Trödelmarkt der Frauen Union: So sind die 2000 Euro, – die erste Spende nach dem Gertrüdchen-Trödelmarkt – hart erarbeitetes Geld. Denn so ein Markt ist nicht mal eben so zu veranstalten. Wie die Frauen gestern unisono erläuterten, seien schon im Vorfeld viele Menschen involviert: Da gelte es Transportarbeiten auszuführen, viele Sachen wie Tische und Stühle seien zu schleppen, jede Menge müsse drumherum organisiert werden.

Da seien so mache Nachbarn und Freunde, die mal eben mithelfen würden: Sei es mit der Bereitstellung von Anhängern oder der Überprüfung der zu verkaufenden Elektroartikel. Da dürfe man „nicht die Jungschützen vergessen“, hieß es gestern. Denn die würden besonders viel schleppen – manche Dinge könnten die Frauen auch mangels Körperkraft buchstäblich nicht stemmen. So sind eine Handvoll Frauen mit Trödel und Büchern befasst; an den Verkaufstagen zu Gertrüdchen sind dann noch mal jeden Tag 20 bis 25 Frauen und wenige Männer im Einsatz. Unter dem Strich leisten die Ehrenamtlichen dabei ein gewaltiges Stundenkontingent ab.

Awerd Riemenschneider weiß all das sehr zu würdigen. Schon angesichts der sehr hohen Summe freute er sich. Aber vor allem sei er dankbar für die Verlässlichkeit. „Das kommt jedes Jahr“, wusste der Schulleiter zu berichten. Und so hat die CDU Frauen Union schon so manches an der Grundschule finanziert. Mit dem Erlös aus dem Trödelmarkt erwirtschaften die Frauen jedes Jahr etliche tausend Euro, die sie gemeinnützigen Zwecken in Neuenrade zugute kommen lassen.

Von Peter von der Beck

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