Viel Bedarf für Frühförderstelle

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Die Führungsmannschaft von Lebenshilfe eV. Lüdenscheid mit den Mitarbeiterinn in Neuenrade, Sarah Bauermeister, Heikel Lerch, Katja deLeo und Alessa Vetter.

Neuenrade J-Zum Tag der offenen Tür in der Neuenrader Frühförderstelle hatten die Verantwortlichen des Vereins Lebenshilfe e. V. eingeladen.

 Hier am Semberg, vis á vis von zwei Kindertagesstätten, erfahren Kleinkinder aber auch angehende Grundschulkinder Förderung. Das Einzugsgebiet ist recht groß: Werdohl, Neuenrade und Dahle, so die 2. Vorsitzende des Aufsichtsrates, Doris Mähler, würden mit dem Angebot versorgt.

Neuenrades inzwischen verstorbener Gönner, Peter Zahn, hatte damals noch die Alte Schule gekauft, um sie nach Sanierung eben für derartige Förderungszwecke – nach einer Idee und unter Begleitung von Nina Kersting-Dunker – zur Verfügung zu stellen. Inzwischen residiert hier eben die Frühförderstelle, sowie in anderen Räumen Kooperationspartner.

Seit 1991 gibt es die Frühförderstelle in Neuenrade. Neben der Kiku, in einem kleinen Häuschen, ließen sich die Förderer nieder. 2013 dann, im Zuge der Einführung der Frühförderung wurde es dort zu klein, der Umzug folgte in die frisch sanierte alte Schule dann 2016. Ein kleines Büro, und weitere Räume für all die heilpädagogischen Maßnahmen und interdisziplinäre Therapien können hier erfolgen. Eine halbe Hundertschaft an Kinder besucht die Einrichtung. Vier Mitarbeiterinnen kümmern sich: Sarah Bauermeister, Heikel Lerch, Katja deLeo und Alessa Vetter. Kinder erfahren hier Hilfe, wenn in den Kitas oder auch anderweitig Bedarf festgestellt werde.

Das Spektrum sei groß und reiche von sprachlich oder motorisch zu fördernden Kindern bis hin zu Kindern mit festen Behinderungen, die hier Hilfe erfahren würden. Unterstützend dazu gebe es eben auch durch ein großes Netzwerk. Das Prozedere ist klar: „Es wird ein Förderungsplan geschrieben, dann schauen die Kinder einmal pro Woche vorbei und man arbeitet mit ihnen“, erläuterte Sarah Bauermeister. Zudem gebe es einen intensiven Austausch mit den Kindertageseinrichtungen. Von Peter von der Beck

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