Viel Arbeit mit dem Altstadt-Pflaster

Durch den intensiven Autoverkehr lösen sich die einzelnen Steine. „Pflaster ist wartungsintensiver als Asphalt“. - Fotos: von der Beck

Neuenrade -   Das Pflaster in der Neuenrader Altstadt birgt so manchen Stolperstein: Es gab schon den einen oder anderen Unfall. Bisher ging alles gut, es gab nach Kenntnis unserer Zeitung keine bleibenden Blessuren.

Von Peter von der Beck

Wenn die Altstadt durch Fußgänger nun besonders frequentiert wird, beispielsweise an Markttagen, dann werden seitens der Stadt auch Schilder aufgestellt, die auf die Stolpergefahr hinweisen.

Als Ursache für die losen Pflastersteine wird der Autoverkehr angenommen, der in den vergangenen Jahren zugenommen hat. Servolenkungen beim Parken und Kurvenfahren würden ebenfalls dafür sorgen, dass sich Pflastersteine lösen, hieß es unlängst von Experten.

„Pflaster ist wartungsintensiver als Asphalt“, sagte Bauamtsleiter Marcus Henninger und verwies noch einmal drauf, dass es gar einen kleinen Etat gebe, der jedes Jahr wieder in den städtischen Haushalt eingestellt werde. 10 000 Euro sind das jedesmal. Und die werden durch Pflasterreparaturarbeiten eben abgearbeitet.

In diesem Herbst wird gar ein wenig mehr an dem Bodenbelag getan. Dann ist das Pflaster von der Zufahrt Dahler Straße bis hin zur Dritten Straße an der Reihe. Die Bauarbeiter fangen um die Herbstferien herum mit der Sanierung des Pflasters an, so die Planung. Henninger betonte: Wo einmal das Pflaster wieder neue eingepasst worden sei, halte es auch wieder für ein paar Jahre.

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