Interessante Fakten

CDU-Vertreter besuchen Hagebaumarkt Arens & Hilgert

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Jens Hilgert führt den CDU-Landtagskandidaten Marco Voge, Benjamin Friedrich (Wirtschaftsvereinigung), CDU-Mitglied Domenic Troilo und Torsten Kahl (Wirtschaftsvereinigung; von links) durch den Markt.

Neuenrade - Europaweit gibt es 333 Hagebaumärkte. „Bezogen auf die Umsatzgröße liegen wir unter den Top 20, eher den Top 15“, berichtete Jens Hilgert von der Geschäftsleitung des Hagebaumarktes Arens & Hilgert am Montag.

Seine Gäste – Mitglieder des Kreisvorstandes der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU NRW und den CDU-Landtagskandidaten Marco Voge – überraschte er während eines Rundgangs mit einigen interessanten Fakten.

Vor noch nicht ganz 50 Jahren hatte die Erfolgsgeschichte ganz klein begonnen: „Die Firma Arens & Hilgert wurde am 1. April 1969 als Montagebetrieb für Bauelemente gegründet“, erzählte Jens Hilgert.

Bereits Anfang der 1970er Jahre sei die Firma in den Neubau am Hüttenweg gezogen. „Eine glückliche Standortwahl. Hier konnte das Unternehmen über Jahrzehnte wachsen“, unterstrich Hilgert. Am Hüttenweg verfüge das Unternehmen über mehr als 30 000 Quadratmeter. Den Kunden stünden inzwischen mehr als 300 Parkplätze zur Verfügung. 

Knapp 100 Mitarbeiter

Nach diversen An- und Umbauten halte er eine erneute Erweiterung im Bereich des Baumarktes für wenig realistisch. Dagegen sei nicht ausgeschlossen, dass sich zukünftig im Bereich des Gartencenters Floraland noch etwas bewege.

Erstaunt nahmen die Besucher zur Kenntnis, dass in dem Einzelhandelsunternehmen knapp 100 Mitarbeiter – darunter mehr als 60 Vollzeitbeschäftigte – tätig seien. Der Hagebaumarkt Arens & Hilgert bilde momentan sechs junge Menschen aus, und setzte auch weiterhin auf Ausbildung.

Flexibilität ist wichtig

Um so erfolgreich am Markt bestehen zu können, sei Flexibilität unbedingt erforderlich, unterstrich Hilgert. Beispielsweise sei das Internet bekanntermaßen in vielen Bereichen eine starke Konkurrenz. „Es gibt deshalb auch durchaus Sortimente, aus denen wir uns zurückziehen“, berichtete er.

Andererseits würden zwei Drittel aller Käufe inzwischen im Internet vorbereitet; die Kunden kämen entsprechend gut informiert ins Geschäft. „Wenn die Beratung dann stimmt, ist die Chance groß, dass sie bei uns kaufen“, sagte Hilgert. In diesem Zusammenhang bezeichnete er das Joint Venture mit dem Versandhändler Otto (Baumarkt Direkt) als einen Schritt in die richtige Richtung.

Markt genau beobachten

Wichtig sei zudem, ein Gespür für die Bedürfnisse der Kunden zu entwickeln, und bei Bedarf neue Produkte ins Sortiment aufzunehmen. „Man muss den Markt genau beobachten“, erklärte er. So sei er erstaunt gewesen, dass Weißware so gefragt sei: Etwa 600 Elektrogeräte würden am Hüttenweg jährlich verkauft.

„Hinzu kommt, dass wir in Neuenrade Nischen belegen, die woanders nicht funktionieren würden“, stellte Jens Hilgert fest und erklärte: „Wir haben hier auch so etwas wie die Rolle eines Nahversorgers.“

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