Renate Behla: Vernissage gut besucht

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Mario-Ilona Mathes informierte umfangreich. - Fotos: Jentzsch

NEUENRADE -   Mit einer gut besuchten Vernissage eröffnete Monika Arens, Vorstandsmitglied des veranstaltenden forumneuenrade, am Sonntag eine Austellung der Künstlerin Renate Behla. „Gezeichnete Bilder“ lautet der Titel der Ausstellung. „Die Galerie hat sich etabliert“, stellte Monika Arens zufrieden fest. Anders seien die Zusagen so namhafter Künstler kaum zu erklären.

Während Herbert Frank von der Musikschule Lennetal für den musikalischen Rahmen sorgte, klärte die Kunsthistorikerin Maria-Ilona Mathes, die im Forum für den Bereich Bildende Kunst zuständig ist, das Publikum über die fachlichen Hintergründe auf. Von rätselhaften Bilderwelten war die Rede, seltsam obskur würden die Exponate wirken, erklärte die Fachfrau. Auf den ersten Blick fehle der Schlüssel, um die im surrealen Raum angeordneten Bildelemente zu interpretieren. Man dürfte nicht versuchen, sich den Zugang zu den Bildern von Renate Behla mit logischen Ansätzen zu erschließen, erklärte Mathes.

Bei Frau Behla sei alles im Fluss, alles in Bewegung – auf dem Weg zur Vervollkommnung. Zudem würde dem Betrachter auffallen, das manche Elemente wiederkehren würden. Behlas Bilder stehen nicht für sich selbst, man müsse sie als interagierendes Ganzes betrachten, versuchte die Kunsthistorikerin dem Publikum die Welten der Künstlerin näher zu bringen. Schließlich hinge alles mit allem zusammen.

Obwohl Mathes für ihr Fachwissen bekannt ist, lag sie mit ihren persönlichen Interpretationen meist nicht richtig. Erst im Gespräch mit der Künstlerin habe sie begriffen, was Renate Behla antrieb. „Den Rest überlasse ich ihnen“, sagte Mathes und wünschte den Vernissage-Besucher viel Spaß, beim Eintauchen in die Behlaschen Welten. - maj

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