Renate Behla stellt in der Stadtgalerie aus

Vernissage: „Als ob etwas dahinter lauert“

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Beim Aufbau für die Vernissage am Sonntag: Renate Behla mit der Sammlung „Gebinde des Fuhrmanns“ im Vordergrund. Im Hintergrund ist die Serie „Obscure“ zu sehen.

Neuenrade - Klare Pinselstriche, drumherum Freiflächen und knallrote Akzente – so der erste Eindruck der Werke, die die Künstlerin Renate Behla ab Sonntag in der Stadtgalerie ausstellt. Sie zeigt reduzierte Arbeiten, die sich „sehr auf den Strich konzentrieren“, wie sie sagt.

So zum Beispiel „Gebinde des Fuhrmanns“, eine Sammlung von 30 Zeichnungen – dünne rote Pinselstriche auf Papier. Sie zeigen fantasierte und auch einige reale Sternbilder. Umringt sind die Figuren von Farbspritzern und -sprenkeln, die wie die umliegenden Sterne aussehen – so wirkt es nach den Wünschen der Künstlerin, als würden die Figuren im Raum stehen.

Einen direkten Gegensatz zu diesen klaren Linien bilden die Zeichnungen aus der Reihe „Obscure“, die unter anderem schon in Spanien und in der großen Kunstausstellung im Düsseldorfer Kunstpalast ausgestellt wurde. Auf geöltem Papier hat Renate Behla Figuren ihre Zeichnungen angefertigt – und zwar von beiden Seiten. Durch das Öl wurde das Papier milchig durchscheinend, sodass verschwommen zu erkennen ist, was sich auf der Rückseite befindet – „als ob etwas dahinter lauert“, erklärt sie.

Weitere Bilderreihen ihrer Ausstellungen sind „Die Strecke“ – eine Graphitzeichnung im Großformat, verteilt auf vier Leinwände, sowie „Pleroma“, die digital bearbeitete Zeichnungen enthält.

In einer Vernissage wird wird Renate Behla ihre Ausstellung am Sonntag um 11.15 Uhr in der Stadtgalerie eröffnen. Ihre Bilder werden dann bis zum 27. April mittwochs, freitags und sonntags von 15 bis 18 Uhr zu sehen und auch zu kaufen sein – ein Werk wurde bereits als verkauft vorgemerkt. - lw

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