Kögel und Wischinski zeigen ihre Kunst

Vernissage in der Neuenrader Stadtgalerie

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Aus der fünfteiligen Serie don’t talk just paint.

Neuenrade - Eine Vernissage steht am kommenden Sonntag in der Neuenrader Stadtgalerie auf dem Programm. „Dialog“ ist sie überschrieben. Gezeigt werden Werke von Annette Kögel und Renate Wischinski.

Die Verantwortlichen des forumneuenrade haben dabei wieder ein Rahmenprogramm erarbeitet. Diesmal gibt es eine besondere Mischung: Unter der Leitung von Sinica Wingen werden junge Ballettschülerinnen klassisches Ballett präsentieren. 

Zuvor wird Bürgermeister Antonius Wiesemann die Gäste begrüßen und Klaus Peter Sasse, Vorstandsmitglied im Kulturverein, wird zur Kunst der beiden Frauen einführende Worte sprechen. 

Etwas zusammen machen

Kögel und Wischinski kennen sich seit 15 Jahren und haben sich über die Kunst kennengelernt. Immer mal habe man etwas zusammen machen wollen, erläutert Annette Kögel anlässlich der Ausstellung. So hätten sie gemeinsam ein fünfteiliges Bild kreiert – und bei einem Mal-Seminar dann fertiggestellt. 

Die Werdohlerin Kögel befasst sich mit freier Malerei, kreiert Objekte und Installationen. Renate Wischinski kommt aus Uedem und beschäftigt sich mit figurativer als auch abstrakter Malerei. Beide haben Malerei und Grafik am Institut für Ausbildung in Bildender Kunst und Kunst-Therapie Bochum (IBKK) und an der Europäischen Kunstakademie Trier studiert. Kögel ist zudem noch Mitglied im Bundesverband bildender Künstler und 2. Vorsitzende im Frauenkunstforum Südwestfalen. 

Wischinski ist ebenfalls Mitglied im Frauenkunstforum. Kögel leitet in Werdohl zudem noch die Kuba, die Kunstwerkstatt für Kinder und Jugendliche im Bahnhof Werdohl. Wischinski hat ihr Atelier in Uedem und ist Dozentin in der Erwachsenenbildung. Annette Kögel hat verschiedene Acryl-Mischtechniken, setzt gerne erdige Farbtöne ein mit einzelnen Akzenten in kräftigen Farben. 

In ihre Werke bringe sie „Majuskeln in unleserlicher Zusammenstellung“ ein. Und sie stelle den gescheiterten Dialog in ihren Werken dar. Wischinksi hingegen stellt den Dialog in zwischenmenschlichen Beziehungen in figurativer, malerischer Art dar. 

Figurative Malerei

Sie arbeite mit Kontrasten, stelle plakative Flächen hart gesetzten Linien gegenüber und farblich intensiv mit fließenden und transparenten Übergängen. Auch sie nutze Acryl-Mischtechnik, ihre Malerei ist figurativ. 

Zur Ausstellung heißt es, dass „der Dialog“ auf mehreren Ebenen stattfinde: Zum einen in den Arbeiten der Künstlerinnen und zum anderen auf der Ebene des Bildbetrachters. Und eben auch in der Gemeinschaftsarbeit, die von beiden Künstlerinnen in wechselndem Dialog erarbeitet wurde. So gibt es ein fünfteiliges Werk in Acryl-Mischtechnik auf Bütte, das den Titel don’t talk just paint trägt.

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