Verkehrsverein Neuenrade setzt ganz neue Ideen um

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Dierk Rademacher, Peter Zahn und Antonius Wiesemann werben für Neuenrade. ▪

NEUENRADE ▪ Im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung zog der Verkehrsverein Neuenrade am Dienstagabend im Kaisergarten Bilanz und stellte bei dieser Gelegenheit ganz neue Ideen für das Jahr 2011 vor.Eine der Neuerungen betrifft die Eulengasse, wo seit Jahren die Veranstaltung „Musik in der Gasse“ stattgefunden hat. Damit ist jetzt Schluss. Die Besucherzahlen standen in keinem Verhältnis zum finanziellen und organisatorischen Aufwand, so dass sich der Vorstand des Verkehrsvereins nun entschloss, neue Wege zu beschreiten.

Antonius Wiesemann erinnerte sich an ein Event unter dem Namen „Kunst und Klön“, das er vor einiger Zeit in seiner Baumschule initiiert hatte. Warum sollte dieses Konzept nicht auch in der Eulengasse funktionieren? Mit dem Vorschlag rannte Wiesemann im Vorstand wohl offene Türen ein und so stellten die Entscheidungsträger im Verkehrsverein am Dienstag dieses Konzept vor. Dabei soll „Kunst und Klön“ an ein Künstlersymposium, das vom 31. August bis zum 3. September im Park der Villa am Wall stattfindet, anschließen. Die Künstler werden ihre Exponate dann am Sonntag (4. September) in der „Gasse“ ausstellen und im Zusammenspiel mit gepflegter Musik und entsprechendem gastronomischen Angebot den Rahmen zum Klönen bilden. Die Aktion soll verstärkt Familien ansprechen. Angebote für Kinder und eine Action-Painting-Demonstration mit Thomas Ohm sind unter anderem geplant.Die zweite große Neuerung für 2011 ist die Umsetzung einer revolutionären Idee.

Dierk Rademacher präsentierte den Vorschlag, den Neuenrader Beherbergungsbetrieben die Möglichkeit zu bieten, ihren Gästen Fahrradtouren zu ermöglichen. Allerdings sprach Rademacher nicht von ganz normalen „Bikes“, sondern solchen mit einem unterstützenden Elektromotor. In anderen Kreisen wie Olpe oder dem Hochsauerlandkreis würden diese Projekte bereits erfolgreich laufen. Dabei sollen Radsport-Fachgeschäfte der Region von der Idee überzeugt werden, die E-Bikes anzuschaffen und sie den Betrieben zur Verfügung zu stellen. Diese vermieten sie dann an die Gäste. Tagestouren bis zum Sorpesee seien mit dieser Technologie mühelos möglich. Rademacher setzte dem Verein eine Frist von ungefähr sechs Wochen, damit die Bikes für das Sommergeschäft bereits zur Verfügung stehen würden. Antworten der kontaktierten Betriebe erwartet Rademacher in der kommenden Woche.

Das dritte neue Konzept für 2011 ist die Teilnahme am Projekt „Offene Gärten im Ruhrbogen“, einer in vielen anderen Gemeinden bereits etablierten Veranstaltung, die für den 22. Mai, 19 Juni und 17. Juli vorgesehen ist. Mit von der Partie sind fünf Garten-Liebhaber aus dem Neuenrader Raum.Auf der Tagesordnung standen zudem die Wahlen des ersten Vorsitzenden und zweier Beisitzer. Der Vorsitzende Peter Zahn bekam das uneingeschränkte Vertrauen ebenso ausgesprochen wie die Beisitzer Horst Hanke und Engelbert Groke. ▪ Markus Jentzsch

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