„Kleiner Bauernmarkt“ geplant

Verkaufshäuschen soll den Dorfplatz in Altenaffeln weiter beleben

Der Platz zwischen der Grundschule und der St. Lucia-Kapelle wird vielfältig genutzt. Demnächst soll hier ein Verkaufshäuschen seinen Platz finden.
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Der Platz zwischen der Grundschule und der St. Lucia-Kapelle wird vielfältig genutzt. Demnächst soll hier ein Verkaufshäuschen seinen Platz finden.

„Der Platz wurde bereits mit viel Leben gefüllt und hat sich als Bereicherung erwiesen, darauf wollen wir aufbauen“, erklärt Frank Voß (CDU).

Der Ortsvorsteher von Altenaffeln ist erfreut, dass der Platz zwischen der Grundschule und der Kapelle in den vergangenen Jahren neu gestaltet wurde und inzwischen vielfältig genutzt werde – unter anderem zum Einkaufen:

Im vergangenen Jahr hatte sich der Ortsvorsteher für die erste Einkaufsmöglichkeit im Dorf eingesetzt – und Bernadette Behme gefragt, ob sie bereit sei, regelmäßig mit ihrem Verkaufswagen im Dorf Halt zu machen. Jeweils mittwochs und samstags macht die gebürtige Altenaffelnerin, die mittlerweile in Sundern-Hagen zuhause ist, jetzt auf dem Platz zwischen Kirche und Grundschule Station, um Brot und Backwaren, aber auch Butter, Marmelade und Wurst anzubieten. „Es ist gut für uns, die Nachfrage steigt und das wollen wir ausbauen“, stellt der CDU-Politiker fest.

Umfrage zum Thema Nahversorgung

Er habe eine kleine Umfrage zum Thema Nahversorgung im Dorf gestartet – und viele persönliche Gespräche geführt, berichtet Voß. So sei er auf die Idee gekommen, ein Verkaufshäuschen einzurichten – auf dem Platz, den die Altenaffelner als Mittelpunkt ihres Dorfes definiert haben.

Das Häuschen solle als eine Art Bauernmarkt genutzt werden. So werde die Grundversorgung vor Ort weiter sichergestellt. Bei der Auswertung der Umfrage habe sich gezeigt, „dass das angenommen werden wird“, versichert Voß.

Grillfleisch im Sommer und saisonale Produkte

Was das Angebot im Verkaufshäuschen betrifft, sei man flexibel, meint der Ortsvorsteher. Er könne sich vorstellen, das beispielsweise diverse Brotsorten, Milch und Butter, aber auch haltbare Produkte verkauft werden könnten. Frisches Grillfleisch im Sommer und saisonale Produkte könnten die Angebotspalette bereichern, meint Voß. Er zählt die Vorteile des Verkaufshäuschens auf: Es erhöhe die Eigenständigkeit der Menschen unterschiedlicher Generationen, schaffe einen weiteren Treffpunkt und werde zudem den Generationenplatz weiter auf.

Wie der Verkauf organisiert werden soll, teilt Voß noch nicht mit. Momentan führe er noch Gespräche. Die Kosten sollten über „intelligente Kooperationen“ niedrig gehalten werden,

Altenaffelner Zirkel bringt sich ein

Den Aufbau, den Anstrich und sämtliche Bodenarbeiten übernehme der Altenaffelner Zirkel. Dessen Vorsitzender Andreas Wiesemann habe bereits Hilfe zugesagt. Einen kleinen Teil der Kosten solle die Stadtkasse tragen, dafür hätten die Christdemokraten nun einen Antrag gestellt, um diesen Punkt in den Haushaltsplan 2021 mit aufzunehmen.

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