Erste Straße wieder passierbar

Neuenrader Höllmecke ist zerstört

Die Höllmecke, die Verbindungsstraße zwischen Neuenrade und der Bundesstraße 236 nach Werdohl und Altena, ist großflächig zerstört.
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Die Höllmecke, die Verbindungsstraße zwischen Neuenrade und der Bundesstraße 236 nach Werdohl und Altena, ist großflächig zerstört.

Auf Neuenrader Stadtgebiet hat die erst vor Monaten komplett sanierte Verbindungsstraße der Höllmecke hinunter zur Bundesstraße nach Werdohl und Altena Schaden genommen. Auch im Bereich der Dahler Straße, der Zufahrt über den Kohlberg, werden Schäden gemeldet. Wohngemeinschaften mussten sich in Sicherheit bringen.

Neuenrade - Die Neuenrader Innenstadt im Bereich der Ersten Straße ist in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag überflutet worden. Am Morgen danach ist die Straße wieder befahrbar, zurück bleiben Schäden an Häusern, Wohnungen, Straßen und Einrichtungen.

Der Vorratsraum der beliebten Ahornklause. Alle Vorräte sind zerstört. 50000 bis 60000 Euro Schaden, schätzt der Inhaber.

Gastwirt Ari von der beliebten Ahornklause im Herzen Neuenrades hat einen wirtschaftlichen Totalschaden erlitten. Sein Vorratsraum mit Waren im Wert von bis zu 60 000 Euro ist dem Starkwasser zum Opfer gefallen. Von den Lebensmitteln ist nichts mehr zu gebrauchen. Das ist nur ein Beispiel von vielen, die durch die braunen Fluten von noch nie gesehenem Ausmaß geschädigt sind.

Einer zerstörten Alpen-Passstraße gleicht die Höllmecke. Die Fahrbahn ist an mehreren Stellen unterspült, beschädigt und abgängig. Die Wiederherstellung wird zunächst unabsehbare Zeit brauchen. Passierbar ist die Straße nicht. Auf die Bundesstraße an der Lenne haben sich Tonnen von Gestein und Geröll angesammelt, die Stadt Werdohl versucht mit Radladern, die Bundesstraße frei zu bekommen.

Zustände wie nach einem Murenabgang in den Alpen: Die Fahrbahn der Höllmecke ist teils weggerissen.

An der Baustelle an der Dahler Straße, die Richtung Kohlberg nach Altena führt, ist ein Wohngebäude mit 48 Eigentumswohnungen betroffen. Eine 94-jährige Bewohnerin aus den unteren Etagen wurde nach oben gebracht, weil das Wasser durch ihre Wohnung lief. Die Hausgemeinschaft hält dort zusammen.

Auch an der Bahnhofstraße in Neuenrade laufen die Aufräumarbeiten durch den städtischen Bauhof.

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