Uniformen / Umbauten / Auto für Nachwuchs

Verbesserungen für die Neuenrader Feuerwehr

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Die CDU fordert in ihrem Antrag Verbesserungen für die Feuerwehr.

Neuenrade - Die CDU-Fraktion hat sich einer ganz besonderen Gruppe Ehrenamtlicher angenommen – der Freiwilligen Feuerwehr. Das geht aus einem umfassenden Antrag hervor der am vergangenen Mittwoch im Rat diskutiert wurde. 

Laut Antrag sollte der Wehr durch eine bessere Ausrüstung Wertschätzung entgegengebracht werden. Höherwertigere und praktischere Kleidung sollen die Blauröcke erhalten. Auch will die CDU-Fraktion durch Umbau der Umkleide und Sanitärräume in der Neuenrader Wache bessere Arbeitsbedingungen schaffen. 

Das ist zwar schon im Brandschutzplan vermerkt, die CDU fordert aber nun, bei den Vorplanungen für den Städtischen Haushalt kommenden Jahres, die entsprechenden Haushaltsmittel einzuarbeiten und das Vorhaben anzuleiern. Eine teilweise Refinanzierung könne ja über eine Erhöhung der Vergnügungssteuer erfolgen. 

Attraktivität der Jugendfeuerwehr erhalten

Und: Im Dritten Teil des Antrages will sich die Mehrheitsfraktion um die Belange der Jugendfeuerwehr kümmern. Die sei beliebt, weise 36 Jugendfeuerwehrmitglieder auf. 

Die Attraktivität der Nachwuchsorganisation möchte die CDU erhalten, weshalb auch, um die Vorhaben der Jugendfeuerwehr logistisch zu bewältigen, ein Fahrzeug angeschafft werden soll. Mittelfristig möge sich die Verwaltung kümmern, möglicherweise ein Fahrzeug umzunutzen oder gar ein weiteres Transportfahrzeug anzuschaffen. Auch dafür sollten die nötigen Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt werden. 

Ein wenig verschnupft reagierte die Opposition: So hätte sich vor allem die FDP mehr Details erwünscht, einfach pauschal den Antrag abzusegnen, das gehe nicht, ohne nicht vielleicht auch Unmut bei anderen Ehrenamtlichen hervorzurufen. Claudia Kaluza betonte, dass die FDP ja den Antrag grundsätzlich unterstütze. 

Marcus Henninger, Bauamt- und Ordnungsamtsleiter, betonte nochmal den Umstand, dass die Feuerwehr hier doch eine Sonderstellung habe, eben weil sie „ehrenamtlich Pflichtaufgaben“ erfülle. 

SPD-Ratsherr Frank Bäcker unterstützte ebenfalls den CDU-Vorschlag, wünschte sich aber, dass man den Stadtbrandmeister einlade, der dann die Wünsche entsprechend formuliere könne. CDU-Fraktionschef Mark Hantelmann, sagte, dass die Vorschläge aus dem Antrag natürlich ausgearbeitet werden müssten, deshalb habe man den Antrag nicht so konkret formuliert. 

FWG-Fraktionschef Bernhard Peters sah es vor allem als wichtig an, auf die Wünsche der Jugendfeuerwehr einzugehen. Kollege Michael Hammer sah das ähnlich. „Wir sollten die jungen Leute besser bei Laune halten“, sagte er. Letztlich wurde vereinbart, die Wünsche / Vorschläge der Feuerwehr detailliert im nächsten Hauptausschuss zu präsentieren und dann abzustimmen.


- von der Beck

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