Vier Linden müssen in Küntrop weichen

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Wegen des abzusehenden höheren Verkehrsaufkommens und zur Sicherheit der Fußgänger sollen am Nadelöhr Einfahrt Bahnhof Küntrop die Bäume gefällt, die Straße verbreitert und Gehwege angelegt werden werden.

Neuenrade - Vier stattliche, städtische Linden in Küntrop müssen einer städtischen Baumaßnahme weichen. Während des Bauausschusses stimmten die Mitglieder des Gremiums einstimmig für den leicht veränderten Beschlussvorschlag der Verwaltung. Ursprünglich sollten nur drei Bäume gefällt werden.

Großartig diskutiert wurde nach den umfassenden Ausführungen des Bau- und Ordnungsamtsleiters Marcus Henninger, nicht mehr. Jede Fraktion gab noch kurz ein Statement ab, dann war das Schicksal der Bäume zumindest seitens des Bauausschusses, besiegelt.

Hintergrund der Baumfällung ist demnach eine größere Straßenbaumaßnahme an der Garbecker Straße/Bahnhof Küntrop/K14. Dieser Kreuzungsbereich stellt wohl nach Fertigstellung der K14 in Richtung Garbeck einen sensiblen Bereich dar. Nicht nur dass viele Pendler, darunter vor allem Schüler diese Ecke für Bus und Bahn nutzen müssen, auch wird es hier demnächst wieder verstärkten Lastwagen- und Pkw-Verkehr geben. Diese Einmündung sei sozusagen das Einfallsportal für das Industriegebiet aus Richtung Garbeck/Menden/Sundern. Der Zugang über die Bundesstraße ist für Lastwagen dann nur über die Einmündung am Baumarkt möglich.

Diese Engstelle soll nun verbreitert werden, um eine vernünftige Fahrspur für Lastwagen zu erhalten und für die Fußgänger soll ein Gehweg her, um die Verkehrssicherheit für die Fußgänger zu verbessern. Dafür sollten drei Bäume weichen, indes wurde auf Vorschlag von Bürgermeister Wiesemann, um die Planung nicht zu knapp zu gestalten und die erforderliche Fahrbahnbreite von 6,50 Meter durchgängig zu ermöglichen, auf vier Bäume erweitern. Deshalb muss auch noch ein Baum am Rand gefällt werden. Natürlich wird es Ersatzpflanzungen geben. Irgendwann wird es dort dann wieder eine Allee geben. Ein Nebeneffekt der neuen Planung sei auch, so Henninger, dass nun die Angelegenheit günstiger werde als ursprünglich geplant.

Die Fraktionen stimmten letztlich ohne weitere Diskussionen dieser „großen Lösung“ zu. Umgesetzt wird das ganze dann, wenn die K14 fertig ist.

Von Peter von der Beck

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