Vom Erfolg überrascht

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Als die Dämmerung hereinbrach, kam vorweihnachtliche Stimmung auf, die Kinder wie Erwachsene genossen. - Fotos: Jentzsch

NEUENRADE - Wieviele Würstchen soll man kaufen? Was ist mit dem Wetter? Werden überhaupt welche das Angebot annehmen? Die Fragen, die sich die Mitglieder der Altstadtgemeinschaft vor ihrem Fest „Weihnachten am Brunnen“ stellten, waren umfangreich.

Die Antworten hingegen fielen eindeutig aus. Vom Erfolg des Festes im kleinen aber atmosphärischen Rahmen waren die Organisatoren schlicht überwältigt. Schon früh tummelten sich Besucher auf dem zentralen Platz in der Neuenrader Altstadt, ließen sich die wärmenden Getränke schmecken und saugten vorweihnachtliche Stimmung in sich auf.

Als die Dämmerung hereinbrach erreichte die Atmosphäre ihren heimeligen Höhepunkt. Die Hausmusikgruppe der Dahler Zögermusikanten hatten ihren Platz im Schein des strahlenden Weihnachtsbaums gefunden und spielte weihnachtliche Stücke. Selbstverständlich passte auch das Outfit des Ensembles zum Anlass. Vor allem die „lebhafte“ Nikolaus-Mütze des Trompetenspielers begeisterte nicht nur die Kleinen, auch die Erwachsenen staunten nicht schlecht über das weihnachtliche Kleidungsstück mit dem regen Eigenleben. „Musik spielt sie auch noch“, sagte der Musiker, während „der Zipfel“ wieder mal von links nach rechts schwang.

Die Frage, ob die Altstädter vielleicht zu viele Waren für ihre Stände besorgt hatte, beantwortete sich praktisch von selbst. Im Laufe des Nachmittags musste nachgekauft werden. Würstchen und heiße Schokolade gingen weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln. Das Fazit am Brunnen lautete: „Neuenrader stehen offensichtlich gern beisammen“.

Bürgermeister Klaus Peter Sasse schien vom Erfolg des Events keineswegs überrascht. Die kleinen, feinen Veranstaltungen bereichern den Kalender. Es müsse nicht immer ein großer Weihnachtsmarkt im Neuenrader Zentrum auf die Beine gestellt werden, wenn es auch etwas Kleineres tue. Schließlich gäbe es in Affeln einen großen Weihnachtsmarkt und Affeln gehöre ja zu Neuenrade, meinte das Stadtoberhaupt, das die sympathische Atmosphäre im Kerzenschein sichtlich genoss. -

Von Markus Jentzsch

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