Auf Ural-Motorrad nach Norwegen

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Hans Jacksties. ▪

NEUENRADE ▪ Seit rund 25 Jahren fährt der Neuenrader Hans Jacksties schon Motorrad. 2009 infizierte er sich dann aber mit einem besonderen Virus. Er fuhr eine Ural Probe und war prompt begeistert. Ural ist ein russischer Hersteller, der noch heute Gespanne mit einem gewissen historischen Charme produziert. „Die Technik ist simpel aber standfest“, ist Hans Jacksties überzeugt, der am Sonntag mit 14 weiteren Gespannen aus ganz Deutschland die Reise ins winterliche Norwegen antritt. „Im Winter Motorrad zu fahren ist ein ganz spezieller Genuss“, schwärmt der Gespannfahrer.

Ziel in Norwegen ist für die 22-köpfige Ural-Gruppe Savalen, das rund 200 Kilometer südlich von Trondheim und auf der Höhe der Faroer-Inseln liegt. Da findet vom 26. bis 29. Januar die 21. Auflage der Savalen-Rallye statt, an der die Gruppe teilnehmen wird – für Hans Jacksties eine Premiere. „Wir fahren mit den Bikes erst bis Kiel, wo die letzten Teilnehmer unsere Gruppe komplettieren werden. Anschließend tauschen wir die Räder gegen solche mit Spikes-Bereifung aus, um auf Schnee und Eis den nötigen Grip zu haben“, erklärt Jacksties, der ein Model der Reihe Sportsman pilotiert. 39 PS generiert der Zwei-Zylinder-Boxermotor aus einem dreiviertel Liter Hubraum. Weil das Gespann neben einem Rückwärtsgang auch über einen zuschaltbaren Zweiradantrieb am Beiwagen verfügt, reicht die bescheidene Leistung aus, um Fahrer, Beifahrer und Gepäck bis in die entlegensten Ecken der Welt zu bringen.

Jacksties will regelmäßig einen Reise-Blog ins Netz stellen, der unter http://www.winterfahrer.jacksties.de zu finden ist. ▪ maj

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