Unterstädter liefern wieder eine erstklassige Show ab

Neuenrade - Ideenreich wie eh und je. Mit viel Liebe zum Detail. Köstliche Unterhaltung. Die Unterstädter Schützen haben sich für ihr Kompaniefest wieder mächtig ins Zeug gelegt und ein spektakuläres Programm mit teils erstklassigen Inszenierungen auf die Beine gestellt.

Von Markus Jentzsch

Und das Publikum im glänzend besuchten Kaisergarten genoss die etwa zweistündige Show sichtlich, die mal wieder ein Höhepunkt im Jahreskalender der Neuenrader Grünröcke war.

Etwas fürs Auge gab es gleich zu Beginn: Die Affelner Tanzgarde eröffnete das Entertainment-Feuerwerk und machte klar, dass es an diesem Abend einiges zu bestaunen geben würde.

Eingebettet in das Programm hatten die Macher einige Aufgaben für den Regenten. Angelehnt an eine TV-Show hätte das Motto „Schlag den König“ lauten können. Entweder musste Jens Gaude selbst gegen einen Repräsentanten aus der Unterstadt antreten, oder ein Vertreter sprang für ihn in die Bresche. Der König steht voll im Saft. Das machte der Regent beim Bücher-Wettkampf deutlich. Erst bei 40 „Schinken“ war Schluss – das schweißtreibende Duell endete Unentschieden.

Nächster Kracher des Abends: Die Clapping Hands. Trotz ausgefeilter Klatsch-Choreografie zündete der Stimmungsnachbrenner, als die coolen Herrschaften mit den schwarzen Sonnenbrillen aus dem Takt kamen.

Unterstädter fackeln ein Entertainment-Spektakel ab

„Das wird jetzt nicht schön“, meinte ein gestandener Mann im Publikum, nachdem die sechs Frauen auf der Bühne ihre Eigenarten beim Duschen dargestellt hatten und der vergleichende Duschvorgang der Männer bevorstand. Es kamen aber keine sechs Herren, sondern die Frauenriege schlüpfte kurzerhand in die Rolle des starken Geschlechts – ein herrlicher Anblick. Authentisch? Diese Frage mussten sich die Männer im Saal selbst beantworten – aber auf jeden Fall eine tolle Idee.

Selbst eine Art Außen-Wette hatten die Macher in petto: Mit dem Hubschrauber ging es scheinbar ins Waldstadion, wo es dann galt, eine Bierkiste in einer Schubkarre schnellstmöglich über die verschneite Tartanbahn zu befördern. Man munkelte, es könne sich um eine Flunkerei handeln, aber Kompaniechef André Jürgens behauptete steif und fest, der Schnee sei extra angeliefert worden.

Wie dem auch sei: Von der Tanzgarde bis zu erstklassigen Livemusik zum Schluss hielt das Kompaniefest den hohen Erwartungen stand.

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