Unternehmer investieren im Industriegebiet

NEUENRADE ▪ Im Gewerbegebiet Küntrop tut sich viel: Hier wird kräftig investiert. Unternehmer und Manager nehmen Geld in die Hand, um ihre Betriebe zu erweitern. Doch auch alteingesessene, namhafte Firmen aus Neuenrade, betreiben sogar eine gewisse Vorratshaltung und haben im Gewerbegebiet Küntrop-Ost bereits die eine oder andere Fläche gekauft, um im Fall der Fälle handeln zu können.

Die Bedingungen sind offenbar ganz gut in Neuenrade. Hier investieren nicht nur Lokalpatrioten, sondern durchaus auch Unternehmer aus der näheren und weiteren Umgebung. Erst 2002 baute das Werdohler Unternehmen Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG in Neuenrade ein gigantisches Hochregallager. Das Logistikzentrum sorge für kürzeste Auftragsdurchlaufzeiten und „bietet ein Höchstmaß an Kapazität und Flexibilität bei Lieferqualität und Termintreue“. Und man wird am Standort dort noch weiter investieren. Das Hochregallager wird erheblich erweitert, wie jetzt im Rahmen des Bauausschusses veröffentlicht wurde. „Stauff“, wie das Unternehmen landläufig genannt wird, verkauft Hydraulikzubehör. Die Stauff-Schelle gehört zu den bekanntesten Produkten.

Auch der deutsche Ableger der Firma Tumi, ein bekannter Hersteller von Qualitätstaschen und „international führende Marke exklusiver Reise-, und Lifestyle-Accessoires“, will – so hieß es – erweitern. Aktuell wird auch eine sehr große Reithalle mit Vorplatz dort von dem Altenaer Unternehmer Ossenberg-Engels gebaut.

Nicht schlecht sind die Bedingungen für investitionswillige Unternehmer in Neuenrade. Als Pluspunkt zählt hier die Nähe zu Fachkräften der Metallindustrie. Und: „Die Industriegrundsstücke sind günstig zu haben“, weiß zum Beispiel Kämmerer Schumacher. Und bei den Gewerbesteuerhebesätzen liege man trotz der jüngsten Erhöhung wohl noch im Durchschnitt. Und Bauamtsleiter Marcus Henninger betont, dass es recht unkompliziert sei, dort zu bauen. „Planungsrecht existiert da schon längst. Im Fall der Fälle gilt es nur noch, die Randparameter abzufragen“. Flexibel ist man zudem bei der Anpassung an moderne Erfordernisse. Genug Platz ist auch für eine eventuelle Ausweitung des Industriegebiets über „Wasserburg“ hinaus. Doch zunächst gelte es natürlich, die vorhandenen Möglichkeiten auszunutzen.

Weitere Standortvorteile kommen demnächst: Die geplante Ortsumgehung verbessert die Verkehrssituation. Und eine superschnelle Breitbandverbindung wird bald freigeschaltet.

Peter von der Beck

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