IBG erhält den Nortec Award

Gute Laune bei der Preisübergabe.

NEUENRADE -   Ein Unternehmen der Goeke Gruppe erhielt jetzt den Nortec Award. Ein renommierter Preis, der „mit dem Robotic-Award“ vergleichbar ist, den die IBG vor nicht all zu langer Zeit ebenfalls erhielt.

Über IBG

Die Gruppe zählt 250 Mitarbeitern an Standorten in Deutschland und den USA und besteht seit 30 Jahren. hergestellt werden kundenspezifische Roboter- und Automationssysteme für modernste Produktionstechnologien. Den Schwerpunkt bilden hierbei innovative Montage- und Prüfaufgaben.

www.goeke-group.com

Preisträger ist die IBG Technology Hansestadt Lübeck GmbH. Die Übergabe des Preises fand jetzt im Rahmen der Nortec durch den Hamburger Wirtschaftssenator Frank Horch statt. Die Nortec zählt zu den bedeutendsten Fachmessen für industrielle Produktionstechnik und Metallbearbeitung in Norddeutschland.

Bekommen hat IBG den Preis nun dafür, dass die Spezialisten des Unternehmens ein System entwickelt haben, dass eine vollautomatische, robotergesteuerte Reinigung und Prüfung von Walzen ermögliche und die Oberfläche perfekt für den jeweiligen Einsatz vorbereitet. Walzen bis zu sieben Tonnen Gewicht könnten mit diesem System gereinigt, geprüft und mit einem Aktivierungsmittel versehen werden. Das System sorgt offensichtlich zudem für eine Rationalisierung der Arbeitsprozesse: „Die bisher stark mitarbeiterabhängigen, manuellen Arbeitsergebnisse wurden durch die robotergestützte Bearbeitung reproduzierbar. Gleichzeitig können durch die Automatisierung die ergonomischen Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter verbessert werden“, hieß es von IBG-Geschäftsführer Matthias Goeke. Zudem sei der Reinigungsprozess umweltfreundlicher. Gefahrstoffe beim Reinigungsmittel würden reduziert.

Das Walzen gehört zu den ältesten Umformungsverfahren: Egal ob Papier, Kunststoff, Metall oder Textilien – in der Herstellung werden die Ausgangsstoffe immer wieder gewalzt.

Damit am Ende die Produkte perfekt sind, müssen auch die Oberflächen der Walzen perfekt sein. Sonst bestünde die Gefahr, dass das Endprodukt Mängel aufweist, heißt es aus dem Hause IBG. Man nennt hier als Beispiel die Automobilindustrie. Walzenfehler könnten hier bei der Feinblechverarbeitung und anschließender Lackierung zu optischen Fehlern an Blechen führen, die dann aufwändig nachgearbeitet werden müssten. In der Druckindustrie könnten fehlerhafte Walzen zum Abreißen von Papierbahnen oder zu einem fehlerhaften Druckbild führen. Abhilfe schaffe da eben das von IBG erdachte Walzenreinigungs- und -prüfsystem. Das System ist auch schon im Einsatz wurde schon an die Montanindustrie verkauft. Das System wurde auch in enger Zusammenarbeit mit IBG in Neuenrade produziert. Man arbeite hier ohnehin eng zusammen, hieß es gestern auf Nachfrage.

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