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Unfall mit tödlichem Ausgang auf B229: Das sagt die Polizei zur Ursache

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Von: Markus Wilczek

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Frontal gegen einen Baum krachte das Unfallfahrzeug am Donnerstagabend auf der Bundesstraße 229 (Kuschertstraße) in Neuenrade.
Nach dem Unfall mit tödlichem Ausgang am Donnerstagabend auf der Bundesstraße 229 (Kuschertstraße) dauern die Ermittlungen zur Unfallursache weiter an.  © Feuerwehr Neuenrade

Nach dem Unfall mit tödlichem Ausgang am Donnerstagabend auf der Bundesstraße 229 (Kuschertstraße) dauern die Ermittlungen zur Unfallursache an.

Wie Polizeisprecher Lorenz Schlotmann am Montag auf Nachfrage der Redaktion sagte, werde dies noch einige Tage in Anspruch nehmen. „Diese Woche brauchen wir sicherlich noch und hoffen, dann Anfang nächster Woche mehr sagen zu können“, so Schlotmann.

Auf dem schnurgeraden Stück der B229 zwischen Markstraße und Oberhofstraße war gegen 19.45 Uhr ein schwarzer Opel von der Fahrbahn abgekommen und frontal mit einem Baum kollidiert. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr befreiten den Fahrer, ein 38-Jähriger aus Hemer, aus dem Autowrack und konnten den Mann zunächst wiederbeleben. Nach einer medizinischen Erstversorgung vor Ort durch Notarzt und Rettungskräfte und dem Transport in ein Krankenhaus erlag der Hemeraner dort noch am selben Abend seinen schweren Verletzungen.

Experten aus Dortmund im Einsatz

Um alle Spuren zu sichern, übernahm ein spezialisiertes Unfallaufnahmeteam des Polizeipräsidiums Dortmund diese Aufgabe. Auch das Unfallfahrzeug wurde sichergestellt und wird nun näher untersucht. „Diese Arbeiten dauern noch an“, so Schlotmann.

Hinweise auf einen Suizid hätten sich im Zuge der Ermittlungen bislang nicht ergeben. „Darauf deutet zum jetzigen Stand der Ermittlungen nichts hin. Aber ausschließen können wir diese Ursache erst, wenn wirklich alle Spuren ausgewertet sind, deshalb ermitteln wir weiterhin in alle Richtungen“, erklärte der Polizeisprecher am Montag.

Straße bis tief in die Nacht gesperrt

Nach dem Unfall waren Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte jeweils mit einem Großaufgebot vor Ort. Die Bundesstraße war bis tief in die Nacht hinein gesperrt, bis das Team aus Dortmund seine Arbeit abgeschlossen hatte. Die Feuerwehr übernahm das Ausleuchten der Unfallstelle.

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