Umgehungsstraße B229n: Verkehrsminister hat politische Bremse gelöst

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Minister Hendrik Wüst lässt sich von Bürgermeister Antonius Wiesemann die Trassenführung erklären.

(update) Neuenrade - Verkehrsminister Hendrik Wüst hat die „politische Bremse für die Ortsumgehung B229n gelöst“ Es soll mit dem Projekt nun offenbar flott voran gehen.

Die B229n wurde „in den Masterplan 2018 mit aufgenommen“. Die inzwischen veralteten Unterlagen würden aktualisiert, damit das Planfeststellungsverfahren für die Umgehungsstraße zügig angeleiert werden kann. Was Ende vergangenen Jahres bereits angedeutet wurde, bekräftigte der Minister nun sehr deutlich am Rande der Betriebsbesichtigung bei IBG.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Marco Voge hatte sich gekümmert und Gespräch und Begegnung mit vermittelt. Jetzt ist nicht mehr all zu viel erforderlich, um die Geschichte mit der Umgehungsstraße ans Laufen zu bringen. Neue Umweltverträglichkeitsgutachten sind dabei nötig. Da müsse zum Beispiel noch eine Vegetationsperiode abgewartet werden, sagte Wüst. Gut sei, dass die Planer nicht von Grund auf neu anfangen müssten, da die Linienführung klar sei. Er habe nicht vor, unnütz Arbeit in das Projekt zu stecken. Wüst erinnerte noch einmal daran, dass die Planungen mit der Umgehung im Jahr 2011 auf Druck der Grünen angehalten worden seien.

 Auch Bürgermeister Antonius Wiesemann mit seiner Führungsmannschaft war dabei, sowie Vertreter von CDU und CDU-Fraktion, anschließend präsentierte Wiesemann dem Minister in einem Kurzvortrag Neuenrade und strich aus seiner Sicht die Vorteile einer Umgehungsstraße heraus, stellte das Vorhaben im Gesamtkontext dar. Wüst zeigte sich angetan und betonte, dass in seiner Amtsperiode sicher „irreversible Fortschritte“ in Sachen Ortsumgehung erreicht würden.

Der Minister benannte noch einmal den Kostenrahmen, um die Dimensionen zu verdeutlichen. Die Realisierung der Ortsumgehung würde voraussichtlich rund 20 Millionen Euro kosten. Verkehrsminister Hendrik Wüst mahnte allerdings auch den Bürgermeister, die Menschen mitzunehmen und für das Projekt zu gewinnen, auch um Klagen zu vermeiden. Da müsse er sich kümmern.

Von Peter von der Beck

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