Umbau des Schulkomplexes: ein gewaltiges Projekt

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Ein wertvolles und deshalb angekettetes Handwerkerradio.

Neuenrade - Es ist ein Umbau, der es in sich hat. Ein halbes dutzend Gewerke muss ran, um innerhalb der Sommerferien einen ehemaligen Kindergarten in eine Schule zu verwandeln. Nebenbei muss eine neue Schließanlage und eine neue Alarmanlage installiert werden, eine Mädchentoilette wird komplett saniert und der Umzug der gesamten Verwaltung der Gemeinschaftsschule mit Lehrerzimmer muss weitgehend vorbereitet sein.

Wände müssen herausgerissen werden, neue Fußböden verlegt, weitere Toilettenanlagen gilt es zu installieren, Maurerarbeiten und Trockenbauarbeiten sind auszuführen und jede Menge Strippen sind zu verlegen.

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Großer Umbau des Schulkomplexes Niederheide

Es herrscht nun Zeitdruck: die Hälfte der Ferien ist bald um, und so ist es kein Wunder, dass in dem gewaltigen Gebäude etliche Handwerker recht hektisch unterwegs sind. Im Stress sind die Trockenbauer V+S aus Hemer, denn sie müssen noch unerwarteterweise den ehemaligen Kindergarten ausräumen, und so wandert manch Einrichtungsgegenstand, der nicht mehr erhaltenswert ist und deshalb stehen blieb, in einen der großen Container oder wird noch in die anderen Kitas verteilt. Neben Brigitte Neuhaus, die für die Stadtverwaltung quasi die Aufsicht hat, sind auch die beiden Facility-Manger Dirk Kossen und Pasquale Lategano massiv im Einsatz. Sie müssen mithelfen die Arbeiten zu koordinieren, müssen Stühle und Tische transportieren, um Platz für die Umbauten schaffen und stehen natürlich als Ansprechpartner für die Handwerker zur Verfügung. Schließlich kennen sich die Experten am besten in ihrem Reich aus. Und nicht zuletzt müssen sie auf- und auch abschließen. Und wenn die Handwerker länger machen, was aktuell der Fall ist, müssten natürlich auch Hausmeister länger machen, lässt Kossen durchblicken. Logistisch ist der Umbau durchaus wohl für alle Beteiligten auch eine Herausforderung. Dirk Kossen, jedenfalls ist sich sicher: „Wenn dieses Jahr um ist, dann haben wir das Schlimmste hinter uns“.

Gut zu tun hat auch die Mitarbeiter der Firma Besser, die die Mädchentoilette im Außenbereich aufs modernste für etliche zehntausend Euro herrichten. Toiletten nebst Armaturen und Waschgelegenheiten werden installiert. Insgesamt fünf Wochen dauert der Umbau der Mädchentoiletten schätzt Roberto Caporale, der als Anlagenmechaniker für Sanitär- Heizung- und Klimaschutztechnik bei Besser arbeitet.

Inmitten der Welt aus Handwerkern und Hausmeistern tauchen zwei Frauen auf: Claudia Krüper und Stefanie Kordaß-Aysanoglu. Die beiden Erzieherinnen halfen jüngst den Trockenbauern beim Ausräumen und Herrichten der Räume der ehemaligen Kita. Und nur noch wenig erinnert an die Krümelburg. Oben ist schon alles leer, die Waschräume für die Kleinen sind verschwunden, nur noch Zimmerpflanzen vor bemalten Wänden und dekorierte Fliesen erinnern daran, dass hier vor ein paar Wochen noch Kindergartenkinder entlang flitzten.  - Peter von der Beck

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