Übung: Evakuierung der gesamten Burgschule

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Mit dem Hubrettungs-Rüstwagen rettete die Feuerwehr drei Schulkinder aus dem obersten Stockwerk, während sich die übrigen rund 400 Schüler auf dem Schulhof bereits in Sicherheit gebracht hatten. ▪

NEUENRADE ▪ Als ein Lehrer Rauch im Treppenhaus der Burgschule bemerkte, löste er sofort den Alarm aus und die Evakuierung von rund 400 Schülern begann sofort. Kurz darauf trafen auch die Löschzüge der Neuenrader Feuerwehr am Einsatzort ein und brachten die Situation unter Kontrolle.

Der Großeinsatz am Samstagvormittag war eine Übung, die im Vier-Jahres-Rhythmus durchgeführt wird. Zu diesem Zweck sind die Schüler extra zum Unterricht erschienen. Was die Schüler und Lehrer erwarten würde, war den meisten Beteiligten im Vorfeld nicht bekannt.

Karsten Runte, Leiter der Feuerwehr, war mit dem Verlauf der Übung zufrieden, betonte allerdings bei dieser Gelegenheit, dass die Freiwillige Feuerwehr dringend Verstärkung benötigen würde. Erwachsene im Alter zwischen 18 und 30 Jahren aber auch Jugendliche würden gesucht.

Am Samstag demonstrierten die Blauröcke ein breites Spektrum ihrer Aufgaben. Weil das Treppenhaus verraucht war, musste sich die Klasse 2e durch ein Fenster in Sicherheit bringen, während im Obergeschoss drei Kindern der Fluchtweg versperrt war. Sie wurden mit dem Hubrettungs-Rüstwagen evakuiert. Abschließend bekämpften die Feuerwehr noch den Brand. Für Schüler und Lehrer eine spektakuläre Übung – die im Notfall Leben retten kann. ▪ maj

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