Typisierungsaktion der DKMS bei Bültmann GmbH

Veronika Neumann-Krebeck und Petra Bültmann-Steffin mit dem Werbematerial. - Foto: v.d. Beck

NEUENRADE - Überdurchschnittlich viele Mitarbeiter machten bei bei der Typisierungsaktion mit, die jetzt bei der Bültmann GmbH durchgeführt wurde. Von den 130 Mitarbeitern bei Bültmann ließen sich 36 typisieren.

Liege die Beteiligungsquote bei Firmenaktionen nach den Erfahrungen der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) in der Regel bei rund acht Prozent, hieß es am Montag, so lag die Quote bei der Aktion in der Bültmann GmbH mit knapp 28 Prozent um ein Vielfaches höher. Über die Ursachen zu der enormen Spendenbereitschaft kann Geschäftsführerin Petra Bültmann-Steffin nur spekulieren und vermutet dass die Belegschaft zum einen „sozial eingestellt“ sei, zum anderen durch die jüngsten Typisierungsaktionen im Raum Neuenrade und Balve sensibilisiert seien.

Es waren die Verantwortlichen der Deutschen Knochmarkspenderdatei, welche die Bültmann GmbH mit dem Wunsch angeschrieben habe, im Hause eine Typisierungsaktion durchzuführen. Chefin Bültman-Steffin fand die Idee gut. So wurde denn in der GmbH eine Typisierungsaktion für die Mitarbeiter angeleiert, die Logistik übernahm Veronika Neumann-Krebeck aus der Personalabteilung. Klar war, dass das Unternehmen die 50 Euro Kosten pro Typisierung übernahm. Um die Mitarbeiter zu animieren, wurde ein extra Schreiben verfasst, das den Lohnabrechnungen beigelegt wurde, zudem wurde über die Führungskräfte persönlich mit den Mitarbeitern gesprochen. Die eigentliche Typisierungsaktion wurde dann jüngst im Besucherzimmer in Kleingruppen durchgeführt. Der Aufwand hielt sich in Grenzen, denn nur ein Abstrich aus der Mundschleimhaut mit Wattestäbchen, sowie das Ausfüllen eines Fragebogens/Personalbogens waren nötig. Und wie gesagt, die Beteiligung war überdurchschnittlich.

Die Geschäftsführerin hofft nun, dass durch das Bültmannsche Beispiel weitere Firmen animiert werden, in ihren Häusern eine Typisierungaktion durchzuführen.

Von Peter von der Beck

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