Treffen des Arbeitskreises Walderlebnispfad

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Die Mitglieder des Arbeitskreises Walderlebnispfad hatten einiges zu besprechen. Neue Info-Schilder aus einem robusten Verbundmaterial wurden in der Sitzung gezeigt.

Neuenrade -  Auf der Tagesordnung des Arbeitskreises Walderlebnispfad stand am Dienstagnachmittag im kleinen Sitzungssaal des Rathauses ein Bericht über die Tätigkeiten der Gruppe im vergangenen Jahr sowie ein Ausblick auf Arbeiten, die in nächster Zeit zum Erhalt und zur weiteren Gestaltung des Walderlebnispfades beitragen sollen.

Dietrich Maurer berichtete, dass die Informationsschilder entlang des Weges, die bisher aus Papier und mit Plexiglas geschützt waren, im Laufe der Zeit von Moos, Nässe und UV-Strahlen beschädigt worden seien. Neue, widerstandsfähige Schilder aus einem Alu- und Kunststoff-Verbundmaterial sollen bald den Weg säumen. Die Wegweiser – kleine, runde Schilder – seien inzwischen mit einer Schutzfolie versehen worden.

An der Sägestation auf dem „Fuchsweg“, an der die Spaziergänger und Ausflügler Baumscheiben sägen können und vieles zur Waldarbeit erfahren, sei zwischenzeitlich zum einen die Säge abhandengekommen und eine neue angeschafft worden, berichtete Maurer den anderen Mitgliedern des Arbeitskreises, zum anderen würden die Sägeblätter immer wieder nach innen verbogen, da die Buchenstämme, die zuletzt zum Zersägen bereit gelegen hätten, zu dick waren.

Elmar Gawron berichtete dann, was es um die Waldschule am „Wildschweinweg“ neues gibt. Die unterschiedlichen Baumbeete, in denen Buchen, Lärchen, Ahorne und Fichten nach Alter sortiert wachsen, seien altersgemäß umgepflanzt worden. Dabei hätten Schüler aus einer sechsten Klasse der Gemeinschaftsschule mitgeholfen und ein arbeitsreiches Frühjahr gehabt – selbst wenn meistens die Zeit kaum ausreichte, um alles zu schaffen.

Da die Gruppe von Schülern recht groß gewesen sei, habe oft ein so buntes Treiben geherrscht, dass es nicht immer leicht gewesen sei, die Arbeitseinsätze zu organisieren, erzählte Gawron.

Die Beetumrandungen jedenfalls müssten nach den Umpflanzaktionen bald erneuert werden, da sie morsch geworden seien und an mancher Stelle Nägel überständen. Die Stadt stellt das Material, die Schüler der Gemeinschaftsschule verbauen die Bohlen dann im Rahmen ihres Werksunterrichts – so könnte die Absprache mit der Schule lauten, hielt Gawron nach Absprache mit den anderen Arbeitskreis-Mitglieder fest, und kündigte an, für nähere Planungen mit den Lehrern in Kontakt zu treten.

Ein weiterer Punkt in der Diskussionsrunde war eine noch recht neue Attraktion auf dem Walderlebnispfad: der Schau-Meiler. Der verdeutlicht den Passanten, wie früher Holzkohle entstanden ist.

Alexander Dickel berichtete, dass inzwischen alle Arbeiten am Meiler abgeschlossen sind und Bürgermeister Antonius Wiesemann bezeichnete den Meiler als einen der Hauptpunkte des Pfades. Die viele Arbeit, die in diese Attraktion investiert worden sein, habe sich gelohnt. Den Meiler will der Arbeitskreis im kommenden Frühjahr während einer Ortsbegehung noch einmal offiziell einweihen.

Das Feuchtbiotop hingegen erfordert eventuell bald einen Arbeitseinsatz. In der Flachwasserzone wächst teilweise bereits Gras, so die Beobachtungen mehrerer Arbeitskreismitglieder. Zusammen mit dem Naturschutzbund soll der Teich über den Winter wieder auf Vordermann gebracht werden – auch der Zugang freigeschnitten werden. Letzteres könnte dazu führen, dass der Teich als Hundebadewanne missbraucht würde, war unterdessen die Sorge einiger Sitzungsteilnehmer.

Die Vermarktung und Bekanntmachung des Walderlebnispfades soll in Zukunft noch aktiver in Angriff genommen werden. So soll ab Frühjahr 2015 ein neu gestalteter Flyer im Rathaus ausliegen – mit Bildern zu den einzelnen Stationen und möglicherweise mit Fotos von den Arbeiten der Schulkinder an der Waldschule.

In der Diskussion ist innerhalb des Arbeitskreises nach dem Vorschlag Gerhard Schumachers auch, den Walderlebnisfahrt offiziell ins Wanderwegenetz aufnehmen zu lassen. Dafür müssten noch einige Formalien geklärt und andere oder zusätzliche Schilder an den Wegen aufgestellt werden. Dietrich Maurer will sich dazu mit Margarete Kind aus dem Hauptamt besprechen.

Von Kristina Köller

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