Treffen des Zirkels

Altenaffelner dürfen 30 Tage lang Elektroauto testen

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Regelmäßig trifft sich der Altenaffelner Zirkel, um über das Dorfleben zu beraten.

Altenaffeln - Ein zukunftsweisendes Pilotprojekt bekommen die Altenaffelner im April: Sie dürfen 30 Tage lang ein Elektroauto testen. Es war nicht das einzige Thema beim Zirkel in dieser Woche.

In regelmäßigen Abständen trifft sich der Altenaffelner Zirkel im Bürgerhaus, um das Dorfleben der Gemeinde zu gestalten, so auch am vergangenen Mittwochabend. Ortsvorsteher Andreas Wiesemann hatte mit Unterstützung einiger Dorfbewohner eine Bildschirmpräsentation erstellt, um gesammelte Ideen vorzutragen.

Ein Pilotprojekt vom Märkischen Kreis startet am 13. April in Altenaffeln: Durch den Generationenpunkt ist der Kreis auf Altenaffeln aufmerksam geworden und nun dürfen die Bewohner für 30 Tage ein Elektroauto testen. Bei Fritz Thome wird das Auto stehen und dieser wird mittels Handy die Nutzung verwalten.

Arztbesuch, Behördengang oder Einkauf

So soll getestet werden, wofür dieses Carsharing nützlich sein kann und wozu die Altenaffelner es nutzen. Egal, ob für einen Arztbesuch, Behördengänge oder einen Einkauf: Fahren und nutzen kann das Auto jeder, der mindestens ein Jahr lang den Führerschein hat (ausgeschlossen das begleitete Fahren). Die Versammlung sieht dieses Projekt als Bereicherung.

Das Bürgerhaus soll in Eigenleistung aufgefrischt werden. Etwas frische Farbe und ein paar neue Gardinen und schon sei es erledigt. Auch über den Bauplatz zwischen dem Generationenpunkt und der Kapelle wurde kurz gesprochen, aber noch nichts Konkretes festgelegt. Eine weitere Aktion sei die Familienwanderung, die für den 17. Juni geplant ist.

Wanderung rund um das Dorf

Die Gemeinschaft in Altenaffeln möchte zusammenwachsen. Die Wanderung soll auch deshalb rund um das Dorf führen und einen Abschluss wird es dann am Bürgerhaus geben mit anschließender Übertragung des Fußball-WM-Spiels Deutschland gegen Mexiko.

Für das Jahr 2019 wurde eine Fahrt zum Möhnesee angeregt, um dort eine Schiffsfahrt zu organisieren. Als Nächstes steht die Aktion saubere Landschaft an. Diese findet am 7. April statt und Treffpunkt ist um 10 Uhr am Ehrenmal. Dort sind alle Dorfbewohner angehalten, mitzumachen.

Bürgerhaus öffnet wieder seine Türen

Am 12. April gibt es dann wieder einen Termin für „Offen sein“. Schon mehrere Male wurden die Türen des Bürgerhauses geöffnet und verschiedene Generationen trafen aufeinander, um zu klönen, zu spielen und gemeinsam zu lachen. Sehr gut werden diese Treffen bisher angenommen. In der Zeit von 15 bis 18 Uhr sind am 12. April die Türen wieder geöffnet.

„Viele Mitglieder der Gemeinde müssen länger arbeiten. Aber wer um 17 Uhr noch reinschauen möchte, darf auch später gerne dazu kommen. Die Idee ist es, einfach zusammenzukommen und das Dorfleben gemeinsam schöner zu gestalten“, erklärte Andreas Wiesemann. Dadurch seien schon neue Gruppen entstanden, die auch das Kartenspielen wieder neu für sich entdeckt hätten.

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