Trauer um Josef Albert Wegener

Josef Albert Wegener

NEUENRADE - Am 29. Dezember verstarb der ehemalige Neuenrader Stadtdirektor Josef Albert Wegener im Alter von 76 Jahren.

Wer das Glück hat über viele Jahre für seine Heimatstadt zu arbeiten, der ist nicht nur mit dem Verstand, sondern auch mit seiner Seele dabei“, sagte Wegener 1984 bei seiner ersten Wiederwahl zum Stadtdirektor Neuenrades. In seine fast 27-jährige Amtszeit an der Spitze der Verwaltung fielen zahlreiche wichtige Entscheidungen zur positiven Entwicklung der Hönnestadt. So war Wegener schon als Hauptamtsleiter 1969 an der kommunalen Neuordnung und damit am freiwilligen Zusammenschluss mit Küntrop und sechs Jahre später – schon als Stadtdirektor – auch an der Einbindung vonAffeln, Altenaffeln und Blintrop beteiligt. Der ehemalige Bürgermeister Hans Schmerbeck sagte bei Wegeners Verabschiedung in den Ruhestand 1999: „Damit war endgültig die Selbstständigkeit unserer Stadt gesichert.“

Josef Albert Wegener begann am 1. April 1950 eine Lehre in der Neuenrader Verwaltung. Bis 1960 war er dort tätig, ehe Wegener bis 1963 als Stadtinspektor in Werdohl arbeitete. Danach kehrte er nach Neuenrade zurück und wurde am 25. Oktober 1972 vom Rat der Stadt zum Stadtdirektor gewählt. In diesem Amt wurde Wegner 1984 und 1992 einstimmig bestätigt.

Aus dieser Zeit stammt auch seine Feststellung, die bis heute aktuell ist: „Die Neuenrader Bürger wollen kein schwarzes oder rotes Rathaus, sie wollen, dass ihnen geholfen wird.“

Neben seiner beruflichen Tätigkeit war Josef Albert Wegener auch im Vereinsleben Neuenrades fest verwurzelt. So war er Hauptgeschäftsführer des TuS Neuenrade, Vorsitzender der Jagdgenossenschaft und ebenfalls Geschäftsführer des Verkehrsvereins.

Um ihn trauern seine Frau Inge, seine beiden Töchter und die Enkelkinder.

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