Toro-X-Teilnehmer im Kampf mit den Elementen

NEUENRADE - Die Vorraussetzungen für ein Sport-Spektakel der besonderen Art hatten Toro-X-Initiator Carsten Raphael und sein Organisationsteam geschaffen, nur das Wetter spielte diesmal nicht mit und ließ die Wettbewerbe zum Kampf mit den Elementen werden. Trotzdem war Raphael zufrieden, zumal die sensationelle „Afterwork-Party“ für all die Leiden tagsüber mehr als entschuldigte.

Von Markus Jentzsch

 „Eine geile Party“, drückte sich Raphael tags drauf aus. Zum ersten Mal hatte der Toro-X-Frontman Raphael die drei Wettbewerbe Toro-X, Toro-Xtreme und Toro-XS für Kinder – garniert mit einem attraktiven Rahmenprogramm – auf einen Termin zusammengelegt und musste sich dann der nasskalten Witterung geschlagen geben.

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Toro-X in Neuenrade

Zumindest das Toro-X lockte noch viele Athleten an, bei dem die Teams erst auf dem Mountainbike Richtung Friedrichstal fuhren, dann mit einem Kajak ihre Runden im Neuenrader Freibad drehten, sich dann zurück zum Kohlberg kämpften, wo noch drei weitere Disziplinen auf sie warteten. Sie mussten sich an einer Strickleiter in die Höhe kämpfen, sich auf einem Monsterroller den Skihang hinunter stürzen und dann noch einen anspruchsvollen Lauf hinlegen. Dementsprechend groß war die Freude bei denjenigen, die geschlossen das Ziel erreichten.

Für die Xtreme-Variante des Spektakels lagen im Gegenstaz zum Vorjahr nur eine Hand voll Meldungen vor. Biker blieben komplett fern, nur Läufer nahmen die Herausforderung an, den Kohlberg zu bezwingen. Rebecca Wortmann aus Garbeck und Stefan Schumacher aus Neuenrade ließen sich hier als Sieger feiern. Sie waren die Schnellsten, ein mal den Berg hinauf und wieder herunter. „Das Thema Xtreme scheint durch zu sein“, schließt Carsten Raphael nicht aus, dass die vierte Auflage des Extrem-Rennens vorerst die letzte gewesen sein könnte. „Solch ein Event muss wachsen und das hat es nicht getan.“

Ein Genuss für die wenigen Zuschauer waren definitiv die Showeinlagen des mehrfachen Trial-Weltmeisters Marco Hösel. Der sympathische Geschicklichkeitsfahrer ließ es trotz schwieriger Bedingungen richtig krachen. Ein versöhnlicher Abschluss des „Tags der Leiden“ bildete dann die Toro-X-Party im Neuenrader Kulturschuppen. „Da ging es dann richtig ab. Balsam für die Seele. Erst haben The Majors gut eingeheizt, ehe die Entspannungsminister den Laden richtig gerockt haben“, freute sich Raphael über den gelungenen Abschluss.

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