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Tödlicher Unfall in Neuenrade: Ursache bleibt wohl ungeklärt

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Von: Markus Wilczek

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Von dem Unfallwagen blieb nach der Kollision mit dem Baum nur ein Haufen Schrott übrig.
Von dem Unfallwagen blieb nach der Kollision mit dem Baum nur ein Haufen Schrott übrig. © Michels, Andrea

Die Ursache des tödlichen Unfalls, der sich in der vergangenen Woche auf der B 229 zwischen dem Abzweig Blintrop und Küntrop ereignet hat, bleibt wohl für immer ungeklärt.

„Für uns sind die Ermittlungen abgeschlossen“, sagte Polizeisprecherin Wibke Honselmann am Freitag auf Nachfrage der Redaktion.

Die Polizei hatte das Fahrzeug nach dem Alleinunfall sichergestellt und von ihren Spezialisten untersuchen lassen. Dabei sei nichts festgestellt worden, was den Unfall erklären könnte. Deshalb schließt die Polizei diese Akte jetzt. Der Unfall war am 30. September passiert. Eine 56-Jährige aus Neuenrade war gegen 6.30 Uhr mit ihrem Renault Twingo auf der sogenannten Kuschert in Fahrtrichtung Neuenrade von der Fahrbahn abgekommen und auf der linken Straßenseite gegen einen Baum geprallt. Jede ärztliche Hilfe kam für sie zu spät, Reanimationsversuche blieben erfolglos.

Polizei dementiert Gerüchte

Weil sich der Unfall auf einem geraden Teilstück der Bundesstraße ereignet hat, kamen schnell Gerüchte auf, es könne sich um einen Suizid gehandelt haben. In diese Richtung ermittle die Polizei aber derzeit nicht, weil es darauf keine Hinweise gebe, hatte Honselmann bereits Ende vergangener Woche erklärt.

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