Tipps aus erster Hand bei den "offenen Gärten"

Eine romantische Sitzgelegenheit, idyllisch in ein Meer aus Blumen eingebettet. - Foto: maj

Affeln - 2005 begann Rita Gierse mit der Umsetzung ihrer „Baupläne“ – ein Jahr nach der Fertigstellung ihres Hauses im Herzen von Affeln. Sie habe schon früh damit begonnen, einen detaillierten Plan ihres Traumgartens zu erstellen, dessen Gartenpforte am Sonntag im Rahmen der Aktion „Offene Gärten im Ruhrbogen“ allen Interessierten offenstand.

Mit Ablegern aus dem Freundes- und Verwandtenkreis begann das Projekt „Kleines Gartenglück in Affeln“. Aus Astern, Goldruten, Iris und Storchschnabel bestand das Start-Set, das im Laufe der Jahre mit einer Fülle von Stauden, Rosen, Gräsern und Ziergehölzen sowie einem kleinen Wasserspiel und Sitzgelegenheiten zu einem wunderbaren ökologischen Ensemble verschmolzen ist. Fertig sei sie aber noch nicht, gab Rita Gierse an, die zur „Halbzeit“ schon etwas 60 Besucher in ihrem Idyll begrüßt hatte. Ein kleiner Seerosenteich mit Beleuchtung befindet sich noch in der Planungsphase, verriet Rita Gierse, die in ihrer Gartenarbeit den perfekten Ausgleich zum Berufsalltag in der Verwaltung gefunden hat.

Auf einer Fläche von rund 350 Quadratmetern verteilt sich das Affelner Gartenglück, das am Sonntag zum vierten Mal in der Liste der teilnehmenden Gartenbesitzer auftauchte. Anfänger wie Fortgeschrittene hätten ihrem Kleinod einen Besuch abgestattet und sich den einen oder anderen Tipp abgeholt. Manche wären nur kurz durchgegangen, andere hätten Stunden in ihrem Garten verbracht, erzählte die stolze Besitzerin, die mit einer Pflanze eine ganz besondere Geschichte verbindet.

Vor ihrem Umzug hat Rita Gierse ihrem Vater aus ihrem früheren Garten den Ableger einer Blume geschenkt, die dieser dann über Jahrzehnte in seinem Garten hegte und pflegte. Nach ihrem Umzug an den Bernhard-Neuhaus-Weg hielt ihr Vater ein besonderes Geschenk für seine Tochter parat: ein Ableger diese speziellen Blume, die nun wieder in Rita Gierses Garten lebt. „Wahrscheinlich liegt der Ursprung dieser Blume schon 50 oder 60 Jahren zurück“, rechnete Rita Gierse vor. - Von Markus Jentzsch

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