Theater in der Waldorfschule

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Die Waldorfschüler proben intensiv.

Neuenrade - Ein Höhepunkt in der Laufbahn der Waldorfschüler ist das Theaterspiel in der 8. Klasse. Es ist auch das Ende der Zeit mit dem Klassenlehrer.

 Es ist ein Anspruchsvolles Projekt: Die Jugendlichen setzen sich mit allen Bereichen der Schauspielkunst, der Dramaturgie, des Bühnenbildes und der Kostümbildnerei auseinander. Was die Schüler dabei regelmäßig auf die Beine stellen ist nicht zu verachten. Davon kann sich jeder bei öffentlichen Aufführungen am 19. und 20. Mai, jeweils 19 Uhr, in der Aula der Schule überzeugen. Gespielt wird „Verwandte sind auch Menschen“.

Geprobt wird mit einem hohen Zeitaufwand. „Durch die intensive Probephase, die bei uns vier Wochen täglich über acht Stunden geht, werden auch das respektvolle Miteinander und die Gemeinschaft noch mal intensiv gefördert. Ein deutlicher Ruck in der Entwicklung jedes Einzelnen wird spürbar“, schreibt Claudia Malcus. Die Aufführung sei ein weiterer Schritt in dem Erlernen von Präsentationen und der selbstbewussten Selbstdarstellung. Und das sei im späteren Leben bei vielen Gelegenheiten sehr nützlich.

 Die 8. Klasse probt nun „Verwandte sind auch Menschen“ – frei nach dem Roman von Erich Kästner. Demnach verfasst ein reicher Mann sein Testament und lässt sich tot sagen. Er tritt dann allerdings als Diener auf, der die Testamentseröffnung übernimmt, um sich an der Verwandtschaft zu rächen. Nach und nach entpuppt sich indes die Verwandtschaft als gar nicht so schlimm und am Ende wird eben klar – Verwandte sind auch Menschen.

Die Gesamtleitung hat Theaterpädagoge Andreas Zemke, Klassenlehrerin ist Helga Holtkemper.

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