Team organisiert sich selbst

Keine Angst: Diese Jungs sehen nur wild aus. Tatsächlich sind sie diszipliniert und ehrgeizig. Ihre Finanzen haben sie auch im Griff.

NEUENRADE ▪ „Wir haben uns dem Inline-Street-Hockey verschrieben“ – so die einhellige Meinung der Jungs, die in Absprache mit der Familie Hilgert sonntags ab 14 Uhr auf dem Parkplatz des Hagebaumarktes trainieren. Von Katja Sternemann

In ihrer Kluft scheinen die Jungs bei erster Betrachtung in Ausübung ihres Sports schnell und wild unterwegs zu sein. Doch bei genauem Hinsehen zeigt sich: Schnelligkeit ja, Wildheit nein.

Mit Disziplin und Ehrgeiz üben sie Spielzüge ihrer Profi-Vorbilder. Und das Besondere: Die Neun- bis 17-Jährigen haben keinen Trainer. Sie organisieren ihr Training selbst. Dabei haben es sich die Älteren auf ihren „Schläger geschrieben“, verantwortungsbewusst auf die Jüngeren zu achten.

Auch haben die Sportler ihre Finanzen im Griff. Während für die Sportausrüstung – und damit Schutzkleidung, Inliner und Schläger – jeder Spieler selbst zuständig ist, wird eine Umlage gesammelt, wenn unter anderem die Anschaffung von Toren erforderlich ist.

Der „schlagkräftigen Truppe“ stehen bereits ausreichend Spieler zur Verfügung – „trommeln wir alle zusammen, insgesamt fast zwei Dutzend“. Trotzdem können sich die Jungs Neuzugänge vorstellen. Voraussetzung sei jedoch, dass diese ihre Inliner gut beherrschen und zumindest neun Jahre alt sein sollten.

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