Team im Jugendzentrum fast komplett

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Ann-Kristin Behling, Felix Oblotzki und Praktikant Max Hagelstein (hinten) bilden derzeit das Team in Sachen Jugendarbeit.

Neuenrade - „Jugendarbeit ist ein ganz wichtiger Punkt in Neuenrade und deshalb bin ich sehr stolz darauf, dass wir in diesem Jugendzentrum etwas bieten können“, sagte Bürgermeister Antonius Wiesemann. Fast komplett ist nun die Mannschaft, welche dort aktiv ist. Hinzugekommen ist Felix Oblotzki.

Bei der offiziellen Vorstellung des neuen Mitarbeiters freute sich die Verwaltung, dass es gelungen war, den 25-jährigen Hagener zu gewinnen. Und sie sind sich einig: „Endlich gibt es mal wieder Programm für Jugendliche auf der Niederheide“. Zudem sei es unheimlich wichtig, dass die Jugendlichen einen männlichen und einen weiblichen Ansprechpartner hätten.

 Das ist gegeben. Drei Personen arbeiten nun im Jugendzentrum: Ann-Kristin Behling, Felix Oblotzki und Praktikant Max Hagelstein. Der Hagener Oblotzki freut sich jedenfalls, die Stelle in Neuenrade bekommen zu haben: „Es ist wie zur Kur zu fahren, wenn man nach Neuenrade kommt, und ich wurde hier sehr gut aufgenommen, hatte demnach einen guten Start Anfang Dezember.“ Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen liege ihm einfach und in Kürze schließt er auch sein Studium in Sozialpädagogik ab. Ein Umzug nach Neuenrade komme derzeit nicht in Frage, da eine professionelle Distanz zum Beruf immer vorteilhaft sei, um die Privatsphäre wahren zu können.

Erste Maßnahmen gab es dank der personellen Verstärkung: Derzeit wurden probeweise auch die Öffnungszeiten geändert, um zu sehen, wo der Bedarf liege und wie es mit den Schulzeiten harmoniere. Zur Aufgabe von Felix Oblotzki gehört nicht nur die Betreuung der Jugendlichen, sondern auch Vorbereitungen, Außentermine und Netzwerkarbeit. Auch Jugendliche auf der Straße und im Stadtpark anzusprechen werde zu seinen Aufgaben zählen. Diese gelte es zu motivieren auch ins Jugendzentrum zu kommen. Er selber sieht es als unheimlich wichtig an, die Kinder aufzufangen und zu fördern. „Wir möchten den Kindern und Jugendlichen eine Perspektive geben und sie beraten“, so Oblotzki.

Auch Ann-Kristin Behling fügt hinzu: „Die Kinder und Jugendlichen sollen sich sicher fühlen und sie kommen gerne hierhin.“ Auf der Homepage des Jugendzentrums gibt es einen Fragebogen. Damit können diese ihre Ideen kundtun. Wie Behling erläuterte, seien auch schon einige Anregungen umgesetzt worden. Wie geht es weiter? Als nächstes soll neben dem Teamaufbau und der Festigung des Konzeptes auch das Gebäude aufgehübscht werden.

 Es soll mit Hilfe der Kinder die Außenfassade gestaltet werden. So solle ein fester Ankerpunkt für Jugendliche entstehen. Indes – das Thema ist noch nicht komplett: Immer noch ist eine halbe Stelle vakant, die unbedingt noch besetzt werden soll.

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