Suche nach Kandidaten

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Angelika Stracke und Rainer Grünebaum werben um Kandidaten für den neuen Gesamtpfarrgemeinderat.

KÜNTROP -  „Da kann ja jeder kommen. – Gottseidank.“, steht auf einem der bunten Wahlplakate. Und es wird nicht etwa für eine Bundes- oder Landtagswahl geworben, gesucht werden katholische Gläubige, die am 9. und 10. November ihren Pfarrgemeinderat wählen dürfen, oder sich – und das scheint wesentlich schwieriger zu sein – als Kandidaten für den Gemeinderat zur Verfügung stellen.

„Die Problematik ist, dass wir Kandidaten für die übergeordnete Ebene brauchen“, sagt Rainer Grünebaum, aktuelles Mitglied des Pfarrgemeinderates der Gemeinde St. Georg Küntrop. Durch den Zusammenschluss von neun Gemeinden zum Pastoralverbund Balve-Hönnetal werden dieses Jahr zum ersten Mal Kandidaten für einen Gesamtpfarrgemeinderat gewählt. „Das Engagement für ein überörtliches Gremium ist nicht jedermanns Sache“, sagt Angelika Stracke, ebenfalls Mitglied des Gemeinderates St. Georg. Viele engagierte Mitglieder der einzelnen Gemeinden hätten bisher wenig Kontakt mit den Nachbargemeinden gehabt, dementprechend verhalten sei die Bereitschaft, sich für ein überörtliches Gremium wählen zu lassen, erklären die beiden Gemeinderatsmitglieder. In vielen Gemeinden gäb es bisher keine Freiwilligen, so auch in St. Georg. „Viele scheinen die Doppelbelastung mit der Arbeit im Heimatort und der für den Pastoralverbund zu fürchten“, schätzt Stracke.

Grünebaum ist zuversichtlich, dass sich für den lokalen Gemeinde-Ausschuss, der den örtlichen Gemeinderat ersetzen wird, genug Kandidaten melden werden, viele würden gern etwas für das eigene Dorf tun. „Auf diese Bereitschaft hoffen wir auch auf Ebene des Pastoralverbundes“, sagt Stracke. Denn auch dort würde etwas für die heimischen Gemeinden getan werden.

Jedes Mitglied der St. Georg Gemeinde, das sich engagieren möchte, kann sich bei Rainer Grünebaum, Tel. 0 23 94 / 24 25 62, und bei Angelika Stracke, Tel. 0 23 94 / 5 37, melden.

Während des Pfarrfestes am kommenden Sonntag, wollen die Beteiliggten zudem noch einmal für die Arbeit vor Ort und auf der Ebene des Pastoralverbandes werben und informieren.

Von Sebastian Berndt

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