Streetworker in Sicht

NEUENRADE ▪ Es scheint fast amtlich. In Neuenrade wird es wohl im nächsten Jahr zumindest ein halbe Stelle für die viel geforderte aufsuchende Jugendarbeit geben. Wie gestern Peter Müller (SPD), Vorsitzender des Gremiums, auf Anfrage von Brigitte Reinken-Stork (CDU) erläuterte, gibt es die Stelle sozusagen kostenneutral und wird über den Kreis aus dem Topf für Zivis refinanziert.

Seitens des Jugendamtes des Märkischen Kreises wurde bei den angehörigen Städten nachgefragt und Bedarf hatten eben Herschei und Neunerade angemeldet. So wird die ehemalige Zivi-Stelle und damit auch die Kosten auf die beiden Kommunen aufgeteilt, die die Kosten widerum vom Kreis ersetzt bekommen. Bei einem freien Träger - im Gespräch ist wohl das Diakonische Werk – wird diese Stelle angesiedelt. Der Streetworker wird unter Aufsicht des Jugendamtes des Märkischen Kreises stehen. Dass dieses Konstrukt Realität wird, konnte Bürgermeister Klaus Peter Sasse mit einem Brief dokumentieren, den er auszugsweise verlas.

Weil es immer wieder Ärger mit Jugendlichen in Neuenrade – zuletzt häufiger im Eingangsbereich der Burgschule – gegeben hatte, war aus Neuenrade die Forderung nach einer Stelle für aufsuchende Jugendarbeit laut geworden.

Eine Anfrage, die zu Diskussionen führte, gab es noch zum Thema Zukunftswerkstatt. Da gab es eine kritische Nachfrage, warum denn nicht alle Politiker eingeladen worden seien. Die Nachfrage kam, weil der Fraktionschef der CDU, Alexander Klinke auch zu diesem Termin anwesend war. Es sei als öffentliche Veranstaltung ausgewiesen worden. Und da sei Alexander Klinke eben dazu gestoßen. Wie Gabi Bildstein-Ulianwoski, Jugendzentrumsleiterin erläuterte, sei das bei den Jugendlichen nicht gut angekommen. Die soll man fragen, wie die es haben wollten. Wenn denn Beteiligung an der Zukunftswerkstatt aus der Politik, dann nur aus dem Fachausschuss, hieß es gestern

▪ Peter von der Beck

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