Ein Streetsoccerplatz für Altenaffeln

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Hanna Wiesemann hat den Ball schon am Fuß. Ortsvorsteher Andreas Wiesemann und der CDU-Fraktionsvorsitzende Alexander Klinke beantragten den Streetsoccerplatz (v.l.). ▪

ALTENAFFELN ▪ Schon vor einiger Zeit kaufte die Stadt Neuenrade ein Grundstück neben der Grundschule Altenaffeln. Auf Anregung von Ortsvorsteher Andreas Wiesemann beantragt die CDU-Fraktion jetzt die Einrichtung eines Bolzplatzes, ähnlich dem Vorbild auf der Niederheide.

Vor allem das Schulleben soll der geplante Streetsoccerplatz bereichern und damit für eine Attraktivitätssteigerung des kleinen Schulstandortes sorgen. „Da denken wir auch in Richtung Standortsicherung“, ergänzte der Fraktionsvorsitzende Alexander Klinke bei einem Ortstermin. Die 700 Quadratmeter große Fläche zwischen Schule und Kirche bietet sich für einen derartigen Platz augenscheinlich an. Für Ortsvorsteher Wiesemann ist die Einrichtung eines Spielfeldes nur ein erster Bauabschnitt. „Wir können uns hier so etwas wie einen kleinen Dorfplatz vorstellen“, erklärte Wiesemann.

Die Kosten für das Streetsoccerfeld schätzt die Neuenrader CDU-Fraktion auf 20 000 bis 25 000 Euro. Aus Spendengeldern stehen dafür schon 10 000 Euro zur Verfügung. Die Stadt müsste also die andere Hälfte dazu geben. „Dafür müsste im Haushaltsplan auch kein Kredit aufgenommen werden“, ergänzte Klinke. Weitere Kosten, sind sich Wiesemann und Klinke sicher, würde die Dorfgemeinschaft tragen. Hier bemühten die Politiker Beispiele aus Affeln (Sportplatz) und Küntrop (Feuerwehrhaus).

Auch der SC Altenaffeln sowie die Dorfjugend soll von dem neuen Spielfeld profitieren. Neben Fußball wurden auch die Möglichkeiten ausgelotet, darauf Basketball oder Badminton zu spielen.

Bei einem Ortstermin wurde zudem auch schon mit der Nachbarschaft gesprochen. Die Anwohner hatten keine Einwände. ▪ David Schröder

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