Streetfood-Festival kommt bei Neuenradern recht gut an

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Die Besucher des Streetfood-Festivals ließen es sich sichtlich gut gehen.

Neuenrade - Mit dem ersten neuenrader Streetfood-Festival ist Veranstalter Oliver Sgtraub unter dem Strich recht zufrieden. Die Mischung aus Programm und Kulinarik funktionierte.

„Streetfood ist nicht gleich Streetfood“, machte Organisator Oliver Straub sofort klar. Tiefkühl-Ware sei zum Beispiel ein absolutes No-Go. „Stattdessen geht es um Nachhaltigkeit, Qualität und in gewisser Weise auch um eine extravagante Präsentation der Speisen“, so Straub, der nach einer erfolgreichen Premiere in Lüdenscheid jetzt auch in Neuenrade ein Street-Food-Festival etablieren will.

 Was machte das besondere Flair dieser Veranstaltung noch aus? „Dass die Speisen mit Liebe gemacht sind und eine Vielfalt geboten wird, die es nicht an jeder Ecke gibt“. Mit ihren traditionellen Maisfladen aus Venezuela entsprachen Irene Mendoza und Sebastian Peretzke genau diesem Bild. „Arepas haben bei uns in etwa die Bedeutung, wie hierzulande das Brot“, unterstreicht Mendoza. Gefüllt wird die besondere Spezialität mit Rind- oder Hähnchenfleisch und Käse oder auch in der veganen Variante mit Avocado und schwarzen Bohnen.

Auch Frank Happe alias „Onkel Fränk“ war mit viel Leidenschaft bei der Sache. Der gelernte Koch hatte sich voll und ganz dem Pulled Pork verschrieben. Das Buchenholz sorgte für die nötige Hitze und die Firebox des Smokers dafür, dass Rauch und Wärme gleichmäßig verteilt wurden. Der gelernte Koch aus Altena ist seit zwei Jahren mit seinem Angebot unterwegs und garnierte das fertige Produkt noch mit selbstgemachten Coleslaw-Krautsalat. Nach zwölf Stunden im Smoker ist das Fleisch so zart, dass es sich mit zwei Gabeln „zupfen“ lässt.

Streetfood-Festival in Neuenrade

Für die ganz Mutigen hatte Dirk Schaefer eine original Berliner Currywurst im Programm. Das Besondere daran: aus einer Scoville-Tabelle, die den Schärfegrad der Sauce bestimmt, konnten die Gäste auswählen. Ab Stufe sechs allerdings auf eigene Gefahr. Für die Musik sorgten neben Erkan Besirlioglu (Breddermann-Duo) auch Binyo, alias Robin Brunsmeier, der eigene Stücke zusammen mit einem Saxophonisten zu Gehör brachte. Am Samstag machte zudem noch das Team des Fitnessstudios Life aus Balve-Garbeck ordentlich Dampf. „Wir haben innerhalb kürzester Zeit ein Programm aus Trampolinspringen und Indoor Cycling auf die Beine gestellt und freuen uns hier zu sein“, unterstrich Studioleiterin Andrea Krüger. Jumping Fitness, seit zwei Jahren im Angebot, beanspruche 400 Muskeln und sei trotzdem gelenkschonend. Indoor-Cycling bietet das Studio bereits seit dem Jahr 2001 an. „Damals haben wir im wahrsten Sinne des Wortes auf Drahteseln begonnen. Heute allerdings wird mit dem allerneuesten trainiert, was der Cycling-Markt hergibt“, so Krüger. Wer beides selbst mal ausprobieren will. Am Samstag, 9. September, wird Sommerfest gefeiert.

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