Straßenbereich vor Stadtgarten fertig gestellt

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Bürgermeister Klaus Peter Sasse, Ruth Echterhage, Bauamtsleiter Marcus Henninger und Jürgen Echterhage begutachten die Straße entlang des Komplexes „Quartier am Stadtgarten“, die zum großen Teil von der E-Holding finanziert wurde.

Neuenrade - Auf rund 100 000 Euro beziffert Jürgen Echterhage am Ende die Summe, welche die E-Holding quasi zugunsten der Stadt Neuenrade übernommen hat – so gesehen ein Geschenk, das nun rechtzeitig vor Weihnachten fertig gestellt wurde.

Es ist die Straße mit Gehweg, Pflasterung und anderem Belag, der sich entlang des Quartiers am Stadtgarten bis fast hin zur DRK-Begegnungsstätte zieht. Am Freitag begutachteten Ruth und Jürgen Echterhage gemeinsam mit Bürgermeister Klaus Peter Sasse und Bauamtsleiter Marcus Henninger die neue gestaltete Straße mit Gehsteigen.

Insgesamt kostete die in drei Bauabschnitte eingeteilte Straßenbaumaßnahme rund 160 000 Euro. Der Bauabschnitt, von der Straße Hinterm Wall bis zur Einmündung der Lohberger Gasse, wurde das erste Mal komplett ausgebaut. Der Unterbau werde erneuert, die Straße asphaltiert und an der Seite des Lidl-Parkplatzes wurde ein neuer Gehsteig angelegt. Nach Kommunalabgabengesetz (KAG) beteiligen sich die Anlieger – in diesem Fall Echterhage-Immobilien und der Lidl-Verbrauchermarkt – an den Kosten. Den städtischen Anteil übernahm Echterhage-Immobilien. Ein weiterer Bauabschnitt ist der entlang des Quartiers am Stadtgarten verlaufende Teil der Straße Hinterm Wall. Auf der Seite des Quartiers entstanden 13 neue Parkplätze auf privatem Grund. Damit diese genutzt werden können, wurden die bisherigen öffentlichen Parkplätze längs der Straße auf die gegenüberliegende Straßenseite verlegt. Da die Echterhage-Immobiliengesellschaft dort allein eigene Ziele verfolge, übernahm sie auch die gesamten Kosten.

Ab der dritten Septemberwoche wurde der letzte Bauabschnitt der Straße Am Stadtgarten, von Lohberger Gasse bis Auf dem Wall, erneuert. Baumaßnahmen in diesem Bereich waren dabei nicht zwingend notwendig, lediglich durch den Bau des Quartiers am Stadtgarten entstandene Schäden hätten repariert werden müssen. Die Stadt übernimmt 20 000 Euro der Kosten – der „Rest“ wurde von Echterhage übernommen. Die Straße wurde nach Erneuerung des Untergrundes wieder gepflastert und näher an die Commerzbank verlegt.

Unter dem Strich wird mit der nun ordentlich hergerichteten Straße die Innenstadt aufgewertet, die Anbindung an die Erste Straße wurde ebenfalls verbessert.

Was übrigens den Karussell-Vorplatz anbelangt, da gibt es noch eine spezielle Spende von Ruth Echterhage. (Bericht folgt). - vdB

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