Sternwallfahrt nach Küntrop: Pfarrer Schulte räumt Probleme ein

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Kamen in den Vorjahren bis zu 1000 Gläubige zum Gottesdienst des Pastoralverbundes Hönnetal am Pfingstmontag, blieb die Anzahl 2018 deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Neuenrade - „Ja, es waren weniger Teilnehmer als sonst“, stimmte Pfarrer Andreas Schulte im Gespräch mit unserer Zeitung zu, dass die Besucherzahl am Pfingstmontag bei der Sternwallfahrt in Küntrop hinter den Erwartungen zurück blieb.

„Aber wir haben uns über all diejenigen gefreut, die gekommen sind.“ Und positive Rückmeldungen seien auch bei ihm eingegangen, so wurde ihm für die Messfeier gedankt. Schulte lobte die Küntroper Ortsgemeinde, die sich alle Mühe gegeben habe, das Gelände vor der „Motte“ zu gestalten. 

Aber er sieht auch Gesprächsbedarf. „Wie wollen wir dauerhaft mit der Sternwallfahrt umgehen?“, fragt er, wobei für ihn feststeht: „Der Pfingstmontag bleibt der Tag im Pastoralverbund.“ 

Zu wenig Helfer im Vorfeld 

Diesmal lief nicht alles so im Pastoralverbund Balve-Hönnetal, wie in den vergangenen Jahren, wusste er. Gründe dafür seien die Pfingstferien, aber auch die zu kurze Zeit zwischen der Auflösung des Gesamt-Pfarrgemeinderates und der Einsetzung des neuen „Netzwerk katholische Kirche im Hönnetal“. Deshalb hätten nicht genügend Helfer für die Vorbereitung zur Verfügung gestanden. 

Wie dauerhaft mit der Sternwallfahrt umgegangen werde, dies sei das Thema der nächsten „Netzwerk“-Sitzung am 20. Juni. „Die Sternwallfahrt wird nicht infrage gestellt“, betonte Pfarrer Andreas Schulte. Es gelte die Orte, Themen und zu beteiligende Gruppen zu diskutieren.

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