Einsatz gegen Kinderarbeit

Mehr als 100 Sternsinger bringen Segen in Neuenrade

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65 Kinder aus St. Mariä Heimsuchung, verkleidet als Könige aus dem Morgenland, waren unterwegs.

Neuenrade/Ortsteile - Die katholische Kirche feiert am 6. Januar das Fest der Heiligen Drei Könige. Ihnen zu Ehren waren auch in Neuenrade die Sternsinger unterwegs.

Zum Gedenken an dieses Ereignis mit den Weisen aus dem Morgenland werden in Deutschland auch die Sternsinger entsandt. So auch in Neuenrade und den Dörfern. Insgesamt waren mehr als 100 Jungen und Mädchen unterwegs, um Segen zu den Menschen in ihren Häusern zu bringen und für wohltätige Zwecke zu sammeln.

Allein 65 Kinder hatten sich in diesem Jahr in der Gemeinde St. Mariä Heimsuchung freiwillig gemeldet, um für das Projekt des Kindermissionswerks zu sammeln. In Aachen wird das Projekt organisiert und gesammelt wird schon seit vielen Jahren. In diesem Jahr geht es um das Beispielland Indien. Dort wollen sie sich gegen Kinderarbeit einsetzen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen

Von Haus zu Haus zogen daher die Sternsinger, um zunächst jene zu besuchen, die sich für den Besuch angemeldet hatten. Um sich zwischendurch zu stärken und aufzuwärmen, durften die Kinder im Philipp-Neri-Haus auf eine Portion Spaghetti Bolognese vorbei kommen.

Der Segen „C+M+B-2018“ (Christus mansionem benedicat – Gott segne dieses Haus) wurde auf Wunsch an der Haustür angebracht. Um 18 Uhr wurde das Dreikönigssingen in Neuenrade mit einem Gottesdienst beendet und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

22 Kinder waren in Küntrop unterwegs, und trugen mit ihrem Einsatz für ein Gelingen der wohltätigen Projekte bei.

Die letzte Gruppe kam erst während der Messe wieder zurück und das Spendenergebnis vom vorigen Jahr konnte noch einmal getoppt werden. 7587,14 Euro wurden eingenommen und können so weitergeleitet werden.

Auch in Küntrop in der St.-Georg-Gemeinde machten sich nach einer kurzen Andacht bereits am Samstagmorgen 22 Kinder auf den Weg, um ihre Sammelbüchsen füllen zu lassen. Mehrere Stunden lang liefen sie durch das Dorf und sagten ihren Text an vielen Türen auf und segneten die Häuser.

Unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein – gemeinsam gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit“ freuten sich die Jungen und Mädchen gemeinsam mit ihren Helfern über eine gesammelte Spendensumme von 2009,64 Euro.

Auch ein Teil der Süßigkeiten wurde gespendet

An vielen Türen bekamen die Sternsinger jedoch nicht nur Geld für das soziale Projekt, sondern auch unzählige Süßigkeiten als Belohnung für ihre Mühen. Gemeinsam haben die Kinder dann beschlossen, auch davon etwas zu spenden.

So geht ein Teil der Süßigkeiten an den Decent-Laden in Balve. So freuten sich am Ende alle darüber, benachteiligte Kinder in der Welt zu unterstützen. Am Abend kamen Kinder, Helfer und Organisatoren noch einmal zusammen, um sich bei Würstchen und Brötchen zu stärken und sich über das Erlebte auszutauschen.

31 Kinder aus Affeln, Altenaffeln und Blintrop wurden ausgesandt, um Segen zu spenden und Geld zu sammeln.

Auch in Affeln, Altenaffeln und Blintrop gingen die Sternsinger von Haus zu Haus. Insgesamt 31 Jungen und Mädchen waren dort am Sonntagmorgen unterwegs, um den Segen in die Häuser zu bringen.

Die Kinder starteten in Affeln mit einem Familiengottesdienst, den Pfarrer Andreas Schulte leitete, anschließend wurden die Kinder entsandt. Auch hier sammelten die Kinder für das Projekt gegen Kinderarbeit in Indien. Doch die Hälfte der Spenden gingen an Schwester Damian und ihr Straßenprojekt in Kenia.

Die Organisatoren sind zufrieden

Gegen Abend waren auch in Affeln, Altenaffeln und Blintrop die Organisatoren und die Kinder zufrieden mit ihren Einnahmen und den vielen, vielen Süßigkeiten, die die Kinder untereinander aufteilen durften.

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