Sternsinger hoffen auf Hilfe

NEUENRADE ▪ Die Freude in der Gemeinde war groß, als die Sternsinger in der ersten Oktoberwoche erfuhren, dass sie beim Empfang des Bundespräsidenten dabei sein dürfen. Das eingeschickte Video hatte die Jury sowohl durch die Idee, als auch die Umsetzung überzeugen können (wir berichteten). Aber –es können nur 20 Kinder und Jugendliche aus Neuenrade am Empfang teilnehmen. Denn eine Gruppe aus Gelsenkirchen und eine weitere Gruppe aus Duisburg sind ebenfalls mit je 20 Sternsingern nominiert.

Die Organisatoren wollen nun versuchen, dass möglichst alle am Videowettbewerb beteiligten Sternsingerinnen und Sternsinger die Möglichkeit haben, nach Berlin reisen zu können. „Deshalb ist es uns wichtig, dass wir für die nicht am Empfang teilnehmenden zehn Sternsinger/innen die Fahrt und Unterkunft finanziert bekommen“, teilen die Betreuer der Neuenrader Könige. Deshalb sind Spenden willkommen und es gibt noch eine weitere Möglichkeit. Die Sternsingergruppe hat die Chance 1000 Euro für dieses Projekt zu gewinnen, wenn sich möglichst viele bei einer großen Vereins-Spendenaktion im Internet beteiligen. Die Beteiligung ist kostenlos.“Eine namhafte Bank spendet je 1000 Euro an die beliebtesten 1000 Vereine und dazu zählen auch die Sternsingerinnen und Sternsinger der hiesigen Gemeinde St. Mariä Heimsuchung. Welche das am Ende sind, bestimmen die Internetnutzer im Rahmen einer öffentlichen Stimmabgabe. Wer „voten“ möchte, benötigt lediglich den Zugang zum Internet und eine gültige E-Mailadresse. Über die Internetseite der Gemeinde http://www.sankt-mariae-heimsuchung.de gelangt man zum entsprechenden Link für die Abstimmung. Jeder Internetnutzer darf bis zu drei Stimmen vergeben. Man kann seine drei Stimmen auch nur einem Verein geben. Die Gruppe der Sternsinger würde sich freuen, wenn sie jeweils mit allen drei Stimmen unterstützt würde.

Vielleicht bekomme die Gruppe eine Chance, unter den ersten 1000 Gewinnern zu sein, wenn möglichst auch Werbung bei Freunden, im Kollegenkreis, Verwandten und Bekannten dafür gemacht wird, davon ist Andreas Hupperich überzeugt. Denn– jede Stimme zählt. Diese Aktion läuft noch bis zum 15. November. Die Kinder, die sich jedes Jahr für ihre notleidenden Altersgenossen in der ganzen Welt einsetzen, bedanken sich schon jetzt für die Unterstützung. ▪

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