Stellungnahme des Kirchenvorstandes

Wurzeln der Esche beschädigen Friedhofsmauer

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Die von der Esche beschädigte Mauer befindet sich in der Nähe der St.-Lambertus-Kirche.

Affeln - Mit der Fällung eines Baumes an der St.-Lambertus-Kirche werden sich die Mitglieder des Bau-, Planungs- und Stadtentwicklungsausschusses der Stadt Neuenrade in der Sitzung am 24. April (17 Uhr, Rathaus) beschäftigen.

Bereits in der März-Sitzung hatten die Neuenrader Kommunalpolitiker über dieses Thema gesprochen, und den Kirchenvorstand um eine entsprechende Stellungnahme gebeten. Begründung: Nach Ansicht der Stadtverwaltung ist der gefällte Baum unter den Gesichtspunkten der Baumschutzsatzung zu betrachten.

Inzwischen liegt die Stellungnahme des Affelner Kirchenvorstandes vor. Darin heißt es: „Wir kannten den Passus, dass Bäume mit einem Stammumfang von mehr als 80 Zentimetern, gemessen in einer Höhe von einem Meter, unter diese Satzung fallen. Unglücklicherweise war uns nicht bewusst, dass für mehrstämmige Bäume eine andere Regelung gilt.“

Kirchenvorstand befürchtet weitere Schäden

Da die Esche – es handele sich nicht um eine Buche – die Kirchhofsmauer bereits beschädigt hatte, und der Kirchenvorstand weitere Schäden befürchtete, habe das Gremium beschlossen, den Baum fällen zu lassen.

Weiter heißt es im Schreiben des Kirchenvorstands: „Gern sind wir bereit, Ausgleichsanpflanzungen – zum Beispiel auf dem Friedhof – vorzunehmen.“

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