Gas statt Strom beim DRK: Begegnungsstätte erhält neue Heizung

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Die neue Gasheizung in der Begegnungsstätte soll energiesparender und leichter zu regulieren sein.

Neuenrade - Mehr als 40 Jahre lang hat sie die Begegnungsstätte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) mehr oder weniger mit Wärme erfüllt, jetzt ist es Zeit für eine Erneuerung. Die Rede ist von der alten Elektrospeicher-Fußbodenheizung im Gebäude Am Stadtgarten.

Seit Freitag sind Mitarbeiter der Firma Hauke im Einsatz und räumen, werkeln, vermessen, verlegen Leitungen und installieren die neue Gasheizung. „Die ist deutlich energiesparender“, sagt Maria Brockhagen vom DRK – und dreht sich gleich wieder um, um die Dekorationen vom Klavier zu nehmen, damit das schwere Instrument von der Wand gerückt werden kann. „Ich bin nicht immer hier. Beim Bohren kann ich ja nichts helfen“, sagt die Leiterin der Begegnungsstätte. 

Begegnungsstätte soll Sonntag wieder öffnen 

Sie hofft, dass es am Sonntag mit dem regulären Betrieb weiter gehen kann. Ein zustimmendes Nicken der Handwerker erleichtert sie. „Wenn nichts Gravierendes mehr dazwischen kommt, sollten wir Freitag fertig sein“, sagt Daniel Geißler von der Firma Hauke. Er und seine Kollegen kümmern sich um den neuen Gasanschluss, die Leitungen und die neuen Heizkörper, die schließlich in allen Räumen installiert werden sollen. 

Daniel Geißler (rechts) und Jonas Rakowsky von der Firma Hauke.

Die Kosten für die neue Gasheizung übernimmt die Stadt Neuenrade. In der Vergangenheit hat das Gebäude schon einige Sanierungsarbeiten hinter sich gebracht. „Wir haben ein neues Dach bekommen und neue Toiletten. Auch die Fenster wurden erneuert“, erzählt Brockhagen und fügt hinzu, dass die neuen Verglasungen schallgedämpft sind. Die angrenzende Hauptstraße ist tatsächlich kaum zu hören. Bezahlt wurden die Maßnahmen in der Vergangenheit „mal von der Stadt und mal vom DRK“, wie Brockhagen sagt. 

Insgesamt scheint es der DRK-Begegnungsstätte gut zu gehen. „Wir haben 130 Ehrenamtliche“, freut sich Brockhagen – vor einem Jahr waren es 91. Vom Männerfrühstück über den Handarbeitskreis und die anonymen Alkoholiker bis zum Marktfrühstück und Tanz- und Gymnastikgruppen ist „jeden Tag Programm“.

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