Start in den Ferienspaß mit Theater und Wassereis

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Bevor sie sich das Theaterstück im Jugendzentrum anschauten, amüsierten sich die Kinder draußen. ▪

NEUENRADE ▪ Während draußen auf dem Sportplatz die Kinder ausgelassen toben und rennen, laufen drinnen auf der Theaterbühne die letzten konzentrierten Vorbereitungen: das Jugendzentrum eröffnete am Montag die Ferienspaß-Woche.

Den Eröffnungsbesuch von Klaus Peter Sasse erwarteten die 65 Kinder doppelt gespannt. Denn Organisatorin Gabi Bildstein-Ulianowsky hatte mit ihnen gewettet: „Wird der Bürgermeister eine Krawatte tragen oder nicht?“ Am Ende bekamen alle das als Wetteinsatz versprochene Wassereis. Der Bürgermeister hatte sich einen Schal um den Hals geschlungen und stellte fest: „Halb und halb gewinnt!“

Die Schauspieler Petra Nadolny und Wolfgang Fiebig vom 1+1 Theater spielten das Stück „Der Fischer und seine Frau“. Aufgeregt verfolgten die kleinen Zuschauer mit, wie die Fischersfrau Ilsebill immer mehr haben wollte und schließlich wegen ihres Größenwahns alles wieder verlieren musste.

In den nächsten Tagen haben die Kinder ein umfangreiches Programm vor sich. Neben Fußball Spielen, Trampolin Springen und einem Besuch im Freibad werden sie selbst ein Theaterstück proben: „Die wunderbare Welt des kleinen Prinzen: Man sieht nur mit dem Herzen gut“. Gabi Bildstein-Ulianowsky hat eine kindgerechte Theaterversion der Geschichte frei nach dem Roman von Antoine de Saint-Exupéry geschrieben.

Am Mittwoch fährt die ganze Gruppe gemeinsam nach Gelsenkirchen in die Zoom Erlebniswelt. Gabi Bildstein-Ulianowsky möchte den Zoobesuch auch als Anregung für die Theaterproben nutzen. „Wir werden ins Schlangenhaus gehen und schauen, wie sich eine Schlange bewegt“, erklärte die Regisseurin.

Schon am Montag diskutierten die Kinder lebhaft über Bühnenbild, Kostüme und die Bewegung auf der Bühne. Sie werden ihr Stück am Samstag bei der großen Abschlussveranstaltung aufführen.

An allen Ferienspaß-Tagen wird es einen Hindernis-Parcours als Weltraum-Rallye geben. Wie der aussehen wird, möchte Maria-Eleni Ouroumis aber noch geheim halten: „Die Kinder sollen ja nicht schon in der Zeitung lesen können, was sie erwartet“, sagte die Betreuerin lachend. ▪

Von Constanze Raidt

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