Pfadfinder fahren im Herbst wieder nach Malta

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Simone Langhammer (2.v.r.) kümmert sich künftig um die geistliche Begleitung.

Neuenrade - Eine feine Dame, ein Punker und eine Oma treffen eine Pfadfinderin. Nein, das ist nicht der klassische Einstieg für einen Witz, auf diese Art und Weise gestalteten die Neuenrader Pfadfinder während ihrer Stammesversammlung am Sonntag ihren Jahresrückblick.

Denn: Die Pfadfinderin erzählte dem illustren Trio von der 72-Stunden-Aktion, bei der die Pfadis zusammen mit den Messdienern den Platz der Generationen vorbereiteten. Und berichteten vom Besuch der Pfadfinder aus Malta, die Neuenrade im Sommer einen Besuch abstatteten. Die Dame, der Punk und die Oma erfuhren auch von dem Besuchs des Gasometers, des Movieparks und der Burg Altena sowie von der Kanufahrt auf der Lahn – für die Malteser hatte der Neuenrader Stamm ein wahrlich interessantes Programm zusammengestellt.

Im Kalender für 2014 finden sich bereits einige attraktive Termine. Das traditionelle Pfingstlager, der Stammestag, der Bezirkstag sowie die Teilnahme an der 100-Jahr-Feier im Rathaus sind terminiert. Den Höhepunkt bildet indes die Fahrt in den Herbstferien nach Malta. Hierzu zeigte der Stammesvorstand einen rund 20-minütigen Film, der Eindrücke und Informationen rund um den Besuch auf der Mittelmeerinsel beinhaltete.

Im Rahmen der sehr gut besuchten Stammesversammlung im Neri-Haus bestimmten die Mitglieder einen Nachfolger für das Kuratenamt. Pater Matthias teilte mit, dass er das Amt gerne wieder zur Verfügung stellen wolle. Der Kurat ist die geistliche Begleitung der Pfadfinder. Das Amt ist entweder von einem Geistlichen oder einer entsprechend ausgebildeten Person zu besetzen, welche dann auch zum Vorstand gehört. Simone Langhammer, die soeben erfolgreich die Kuratenausbildung absolviert hat, wurde einstimmig zur neuen Kuratin des Stammes gewählt. Zudem stimmten die Mitglieder über die Besetzung des Elternbeirates ab und gaben Miika Kruber ihre Stimmen. Er übernahm damit das Amt von Anja Magiera, die den Posten mehrere Jahre inne hatte.

- Von Markus Jentzsch

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