Kooperation mit TuS Neuenrade

Wirbelwind will Bewegungs-Kindergarten werden

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Nach der Unterzeichnung der Verträge schauen sich die Beteiligten noch gut gelaunt im Bewegungsraum der Kita Wirbelwind um. Auch die Kinder freuen sich über den unverhofften Besuch.

Neuenrade - Die Kita Wirbelwind ist auf dem besten Wege, als Bewegungs-Kindergarten zertifiziert zu werden. Nun haben die Beteiligten einen Kooperationsvertrag geschlossen.

Bewegung ist wichtig – besonders für Kinder im Kindergartenalter: Die Kleinen haben ihren natürlichen Bewegungsdrang und Kinder, die sich viel bewegen schulen ihren Körper und Geist. Sie nehmen sich besser wahr in Raum und Zeit. Bewegung nütze und mache Kinder schlauer und fördere sogar die sprachliche Entwicklung – das gilt als Konsens unter Pädagogen.

Und was Bewegung für Kinder anbelangt – da haben die Verantwortlichen in der Kita Wirbelwind als Teil des Städtischen Familienzentrum sicher alles richtig gemacht. Die Kita ist auf bestem Wege, als Bewegungs-Kindergarten zertifiziert zu werden. 

Viele Anforderungen sind zu erfüllen

Dafür gilt es eine Reihe von Anforderung zu erfüllen: Angefangen bei einer Kooperation mit einem Sportverein, der Qualifizierung aller Mitarbeiter, die nötige räumliche Ausstattung, sowie die Hospitation bei einem Sportverein.

Wie wichtig Bewegung für Kinder ist, weiß Heike Dreger. „Kinder lernen mit allen Sinnen, sagt Dreger, die als Pädagogin in der Kita Wirbelwind eine Zusatzqualifikation erworben hat. Sie hat die Ausbildung zur Motopädin abgeschlossen. 

Zur Ausbildung gehört dabei unter anderem Bewegungspädagogik und die ganzheitliche Förderung der Basissinne der Kinder. Und dann spielt noch der gemeinsam ausgeübte Sport eine besondere Rolle. Er fördert die Sozialkompetenz der Kinder. So kommt dem Sport im Wirbelwind eine spezielle Bedeutung zu, den das Familienzentrum im Verbund nun auch besiegelt.

Der Kooperationsvertrag zwischen dem Städtischen Familienzentrumsverbund und der Turnabteilung des TuS.

Am Donnerstag unterzeichneten Hans-Peter Hofmann, der Leiter der Turnabteilung des TuS Neuenrade, sowie Gerhard Schumacher als Vertreter des Trägers (Stadt Neuenrade), Heike Richter-Oltmanns, Leiterin der beteiligten Kita Sausebraus und eben Monika Batusha, Leiterin der Kita Wirbelwind, einen Kooperationsvertrag. 

Dabei arbeiten die TuS Abteilung und die Einrichtung Wirbelwind schon länger enger zusammen: Es gibt gegenseitige Angebote wie das Vater-Kind-Turnen und diverse Spiel- und Bewegungsangebote der Turner.

Davon sollen alle profitieren

Sowohl Sportverein als auch Kita profitieren von der Zusammenarbeit. Sollte es mit dem Raumangebot für die Turner wegen des Schulbetriebs in der Halle schwierig werden, so können die Turner nach Absprache auch auf die Räume in der Kita zurückgreifen. 

Auch eine personelle Unterstützung des Vereins durch die Kita scheint möglich. Klare Sache, dass sich Kita und Verein auch gegenseitig bewerben können.

Aber zuerst profitieren natürlich die Kinder: Deren sportliche Betätigung wird dann auch in der Bildungsdokumentation erfasst. „Die Eltern wissen dann jederzeit, wo ihr Kind steht“, erläuterte Wirbelwind-Leiterin Monika Batusha.

Von Peter von der Beck

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