Stadtwerke Neuenrade wollen auch 2019 Gewinn machen

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Kämmerer Gerhard Schumacher präsentierte den Wirtschaftsplanentwurf der Stadtwerke Neuenrade.

Neuenrade - Die Stadtwerke sorgen für die grundsätzlichen Dinge der Neuenrader Bürger: Sie kümmern sich um Frischwasser, um die entstehenden Abwässer, halten das entsprechende Leitungs- und Kanalnetz vor und organisieren die Müllentsorgung.

Sie sind für Straßenreinigung und Winterdienst verantwortlich. Jetzt wurden die Gebühren für das kommende Jahr vom Verwaltungsrat abgesegnet und festgelegt.

Auch präsentierte Gerhard Schumacher, kaufmännischer Vorstand der Stadtwerke und gleichzeitig Kämmerer der Stadt Neuenrade, die Eckdaten des Wirtschaftsplanentwurfs der Stadtwerke Neuenrade im Rahmen seiner Haushaltsrede. Klar ist: Ein Teil des Gewinns, den die Stadtwerke erwirtschaften, wird für den Städtischen Haushalt genutzt. 

Entwicklung wird vor Ort kalkuliert 

Zudem betonte Schumacher, dass die Geschäftsentwicklung weitestgehend vor Ort kalkuliert und gestaltet werden könne, denn größere externe Faktoren, welche die Bilanz beeinflussen, seien dabei nur der an den Ruhrverband zu zahlende Beitrag und die vom Märkischen Kreis erhobenen Gebühren im Bereich der Abfallbeseitigung. 

„Die positive Entwicklung der Stadtwerke Neuenrade geht auch 2019 weiter“. Der Wirtschaftsplanentwurf für das Wirtschaftsjahr 2019 weise im Erfolgsplan einen erwarteten Jahresgewinn in Höhe von 657 500 Euro aus. Er liegt damit nur leicht unter den Erwartungen für das Jahr 2018 (693 200 Euro). 

Der Vermögensplan (alle voraussehbaren Einnahmen und Ausgaben) sei mit einem Volumen von rund 2,4 Millionen Euro ausgeglichen und liege damit nur um rund 200 000 Euro unter dem Volumen des diesjährigen Vermögensplanes. 

Gewinnabführung an die Stadt 

Schumacher betonte weiter: „Auch 2019 sind keine Kreditaufnahmen notwendig.“ Bei veranschlagten Tilgungsleistungen in Höhe von rund 670 000 Euro würden sich die Verbindlichkeiten weiter reduzieren. Darüber hinaus ist es wieder möglich, eine Gewinnabführung an den Haushalt der Stadt Neuenrade in Höhe von geplant 180 000 Euro zu leisten.

von Peter von der Beck

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