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Stadtradeln: Neuenrade ist erstmals dabei

Werben für die Aktion Stadtradeln: (von links) Dennis Böhm, Sandra Horny und Antonius Wiesemann.
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Werben für die Aktion Stadtradeln: (von links) Dennis Böhm, Sandra Horny und Antonius Wiesemann.

Was Fahrräder anbetrifft, so kann Neuenrade hier durchaus Tradition vorweisen: Die Fahrradmarke „Vaterland“ ist bei etlichen Menschen noch eng mit Neuenrade verbunden.

Es gibt Firmen wie Action Sports, ein großer Dirtpark soll im Zuge der Winterlit-Aufschüttung entstehen, auch die Bike-Schule Sauerland ist vielen Märkern ein Begriff.

Da passt es, dass die Teilnahme am Stadtradeln jetzt durch den Neuenrader Stadtmarketingverein angeleiert wird. Erstmals sind die Neuenrader aufgerufen, sich an der bundesweiten Aktion zu beteiligen. Die Kampagne Stadtradeln wird vom Netzwerk Klimabündnis initiiert. Prominenter Unterstützer ist unter anderem Dr. Eckart von Hirschhausen.

Möglichst viele Kilometer mit dem Rad zurücklegen

Bei der Aktion Stadtradeln, an der auch weitere elf Kommunen im Märkischen Kreis – darunter Werdohl und Balve – teilnehmen, geht es darum, Menschen aus Neuenrade dafür zu begeistern, während des Aktionszeitraums 21 Tage lang für mehr Radförderung, Klimaschutz und lebenswerte Kommunen in die Pedale zu treten. Möglichst viele Kilometer sollen gesammelt und das Auto häufig stehengelassen werden. Denn Alltagswege sollen mit dem klimafreundlichen Verkehrsmittel Rad zurückgelegt werden. So sind auch Belegschaften von Firmen aufgerufen, mitzumachen. „Auch Kommunalpolitiker können teilnehmen“, wirbt Bürgermeister Antonius Wieseman (CDU) auch in seiner Eigenschaft als Stadtmarketingvorsitzender für die Aktion. Wiesemann ist häufig – auch dienstlich – mit dem Fahrrad unterwegs. Dem Fahrrad als Fortbewegungsmittel zugetan sind auch Stadtmarketinggeschäftsführerin Sandra Horny und der 2. Vorsitzende Dennis Böhm.

Wer bei der Aktion mitmachen möchte, kann sich auf der Homepage www.stadtradeln.de für Neuenrade registrieren, einem Team beitreten oder einfach sein eigenes gründen. Danach kann das Radeln beginnen und die gefahrenen Kilometer können online eingetragen werden. Mitmachen kann jeder, der in Neuenrade wohnt, dort arbeitet, zur Schule geht, einem Verein angehört oder in der Hönnestadt politisch tätig ist. Klare Sache, dass es auch eine App gibt, die das Ganze noch einfacher machen soll.

Aktionszeitraum: 18. August bis 7. September

In Neuenrade läuft der Aktionszeitraum vom 18. August bis 7. September. Wiesemann, Böhm und Horny hoffen, dass viele Kilometer zusammenkommen. „Es wäre super, wenn die Teilnehmerzahl dreistellig wäre“, sagt Sandra Horny. Wer die meisten Kilometer abgeleistet hat, bekommt ein Überraschungsgeschenk. Der Stadtmarketingverein sucht zudem als Galionsfigur für die Aktion noch einen bekannten Vorzeigeradler: „Dem nehmen wir das Auto weg, derjenige muss drei Wochen am Stück alles mit dem Fahrrad machen. Er kann auch für uns bloggen. Mal schauen“, sagt Horny

Was die Entwicklung des Radwegenetzes anbelangt, ist Neuenrade auf einem guten Weg. Es gibt eine Arbeitsgruppe in der Verwaltung, die sich mit dem Thema befasst. Für Bürgermeister Wiesemann ist das wichtig: „Wir müssen das Radewegenetz massiv ausbauen.“ Das sei zukunftsweisend. Da gehe es zum Beispiel um die Anbindung gen Balve und Menden, Richtung Sundern/Sorpesee und in die Ortsteile. Wiesemann befürwortet „ein sicheres Radwegenetz, das auch die Familien gut nutzen können“. Das sei aber nicht von heute auf morgen zu realisieren.

Weitere Informationen online unter www.stadtradeln.de sowie beim Stadtmarketing Neuenrade (Tel.: 02392/8087801, E-Mail: info@stadtmarketing-neuenrade.de).

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