Stadtplanungsausschuss muss Konzept erarbeiten

NEUENRADE ▪ Der Antrag der FWG, ein Stadtentwicklungskonzept für Neuenrade aufzulegen, stand am Montagabend trotz zweier Vorträge zum Thema Stadtmarketing im Fokus der Diskussion im Stadtplanungsausschuss.

Und am Ende herrschte Konsens: Der FWG-Antrag wurde in abgewandelter Form beschlussreif für den Rat präpariert.

Doch statt eines Stadtplanungsbüros – wie es Wunsch der FWG war – wird nun der Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung massiv gefordert. Dieses Gremium soll, auch nach dem Willen des Bürgermeisters, sehr viel häufiger tagen und ein Konzept für die Stadt erarbeiten. Ein Tagunsplan soll kurzfristig aufgestellt werden, dann wollen sich die Ausschussmitglieder in die Sacharbeit stürzen und mit „Bordmitteln“ ein Konzept erarbeiten. Klare Sache, dass dann auch betroffene Bürger/Einzelhändler mit ins Boot geholt werden. Externer Sachverstand soll von außen im Fall der Fälle eingekauft werden. Doch man will auch an die Fördertöpfe, sollte dazu ein professionelles, externes Gutachten vonnöten sein, dann soll die Verwaltung entsprechend handeln. Bürgermeister Sasse betonte. „Das macht uns stärker. Lasst es uns gemeinsam machen.“ Mit eingebaut werden sollen als Einzelbausteine Konzepte wie Jung kauft Altimmobilie oder für die Erste und Zweite Straße eine Interessengemeinschaft zum Thema Zentrum aus der Taufe zu heben.

Während der Sitzung gab es noch einen Vortrag über die Stadt Hiddenhausen, die mit einer geschickten Fördermaßnahme Junge Familien in den Ort holte und so die Struktur der Stadt stärkte, ohne Neubaugebiet auszuweisen. Ein weiterer Vortrag von einem Vertreter des Einzelhandelsverbandes Südwestfalen offenbarte noch einmal in aller Deutlichkeit die Probleme, unter denen der Einzelhandel – nicht nur in Neuenrade – zu leiden hat. Auch das wird wohl mit eingearbeitet. ▪ Peter von der Beck

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