Stadtmarketing: Es geht los

Christiane Frauendorf.

NEUENRADE ▪ Was lange währt wird endlich gut? Nach etlichen Querelen und Querschüssen aus der Politik, nach der offiziellen Verlautbarung politisch neutral zu agieren, und der Selbstverpflichtung der Parteien sich politisch zurückzuhalten und einer Kommentierung zu entsagen und nach der offiziellen Zusage von Bürgermeister Klaus Peter Sasse sich als Vorsitzender des Stadtmarketingvereins quasi als Integrationsfigur zur Verfügung zu stellen, geht es nun voran.

Denn die erste Mitgliederversammlung des Neuenrader Stadtmarketingvereins nach der Gründungsversammlung im Spätherbst vergangenen Jahres wird von der kommissarischen Vorsitzenden, Christiane Frauendorf, für Montag, 17. September, 19 Uhr, im Kulturschuppen avisiert. Die Initiatoren, welche im Vorfeld viel vorgearbeitet haben und zahlreiche Gespräche geführt haben, hoffen auf viel Zuspruch und vor allem, dass viele weitere, möglichst aktive oder an einer Mitarbeit interessierte Bürger kommen. Das scheint nicht abwegig, denn bei der Gründungsversammlung platzte der Kulturschuppen aus allen Nähten. Zudem haben viele auch geschäftlich in Neuenrade aktive Bürger den dringenden Handlungsbedarf erkannt, haben im Vorfeld schon durchaus Interesse gezeigt, bei einzelnen Projektgruppen mitzuarbeiten.

Bei der Mitgliederversammlung gibt es nun ein strammes Programm, das Christiane Frauendorf in einem Telefongespräch anriss: Der neue Vorstand soll gewählt werden, die Ziele und Inhalte des Stadtmarketingvereins werden noch einmal verdeutlicht und definiert und die verschiedenen Projektgruppen – angefangen bei Gesundheit über Einzelhandel bis hin zu Wirtschaft und Industrie – werden präsentiert. Christiane Frauendorf sagte weiter, dass auch die Höhe der Mitgliedsbeiträge festgelegt würde. Sie appellierte noch einmal an die Neuenrader zu kommen, Mitglied zu werden und mitzumachen. Frauendorf: „Wer mitgestalten möchte, sollte Mitglied werden und an den Projektgruppen teilnehmen“. Das müsse natürlich nicht unbedingt an diesem Abend geschehen, man könne sich auch später einbringen, sagte sie. ▪ Peter von der Beck

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