Stadtmarketing Neuenrade: Bilanz und neue Projekte

Die Führung des Stadtmarketingvereins. Von links: Klaus Buntenbach, stellvertretender Vorsitzender, Klaus Peter Sasse, Vorsitzender,und Geschäftsführerin Christiane Frauendorf. - Foto: Archiv

Neuenrade Die Aufstellung kann sich sehen lassen. Was die Ehrenamtlichen des Stadtmarketingvereins mittlerweile auf die Beine gestellt und auch schon wieder angeleiert haben ist umfangreich.

Die Ziele sind definiert und reichen von der Attraktivitätssteigerung bis hin zur Stärkung des Wir-Gefühls. Die Organisation steht und hat sich etabliert: Da wurden nicht weniger als acht Projektgruppen geschaffen mit Themen wie Gesundheit, Handwerk, Kreatives oder Ausbildung und Schule, es gibt regelmäßige Vorstandssitzungen. Der Stadtmarketingverein hat sein eigenes kleines Büro mit Computer, Kaffeemaschine und Besprechungstisch im Statt-Museum. Dazu hängt im Eingangsbereich ein Schaukasten, es gibt die Möglichkeit Kritik/Anregungen schriftlich zu äußern und im „Kummerkasten“ einzuwerfen. Der Internetauftritt ist informativ und übersichtlich.

Die diversen Projektgruppen haben schon Vorzeigbares: es gibt einheitlich gestaltete Flyer, die sich über Anzeigen finanzieren. So hat man flott den Flyer Gastronomie Erlebnis und Freizeit aufgelegt und konnte ihn schon auf der Essener Tourismusmesse präsentieren. Der Flyer Einzelhandel und der Flyer Handwerk sind in Arbeit.

Auch Veranstaltungen gibt es vom Stadtmarketingverein schon länger. Da wurde im vergangenen Jahr der verkaufsoffene Sonntag veranstaltet, in acht Tagen ist der zweite große verkaufsoffene Sonntag schon organisiert. Auch das diner en blanc gehört in den Bereich Stadtmarketing, der Infostand auf dem Gertrüdchen und die Schaufensterwerbung Ecke Dahler Straße/Werdohler Straße. Hinzu kommt die Aktion mit der Weihnachtsbeleuchtung nebst Patenschaften. In der Summe gesehen ist das in der Tat schon einiges.

Doch dazu gibt es laufende Projekt, die vom Stadtmarketingverein angeleiert wurden. So hat der Stadtmarketingverein am LBS-Zukunftspreis teilgenommen. Dabei geht es Projekte, die mit bürgerschaftlichem Engagement für die Zukunftsfähigkeit einer Kommune sorgen. Der LBS-Zukunftspreis will beispielgebende Ideen bekannt machen und zum Nachmachen anregen. für den 1. Preis gibt es immerhin 2500 Euro.

Doch das ist nicht das einzige Projekt: Der Vorsitzende, Klaus Peter Sasse, ist da umtriebig, nutzt seine Netzwerke. So wird ein kleiner Imagefilm über Neuenrade gedreht, jungen und frischen Sachverstand für das Projekt liefert ein Werdohler. Zudem gibt es Projekte mit Professor Dr. Peter Vieregge und seinem Forschungsinstitut für Region- und Wissensmanagement. Dabei geht es um das spezielle „Neuenrader Gugel Klick“, eine Suchmaschine mit dem spezifischen Neuenrade-Themen wohl leichter gefunden werden können und die schon auf der Neuenrader Homepage aktiv ist. Außerdem soll Neuenrade elektronisch nachgebaut werden, sodass man quasi einen virtuellen Rundgang durch die Stadt erleben kann. Und es gibt noch mehr Ideen...

- Von Peter von der Beck

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